#32| Die Wahrheit über Geschwindigkeit | Jörg Möckel über Sprint, Coaching & Nervensystem
Shownotes
Was macht einen Athleten wirklich schnell? | Jörg Möckel über Sprinttraining, Nervensystem & Coaching
Jörg Möckel: Elite Sprint Coach | Olympia Coach | 3 Olympische Spiele - 5 Weltmeisterschaften - 5 Europameisterschaften | Founder SAXXSPEED
Was macht einen guten Sprinter aus und was unterscheidet ihn von einem Weltklasseathleten?
In dieser Folge von Rapid-Talks sprechen wir mit Sprintcoach Jörg Möckel über die entscheidenden Faktoren für maximale Geschwindigkeit, modernes Sprinttraining und die Entwicklung von Athleten auf höchstem Niveau.
Jörg Möckel blickt auf viele Jahre Erfahrung im Leistungssport zurück und hat als Trainer zahlreiche nationale und internationale Athleten begleitet. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen unter anderem Sprinttechnik, Trainingsplanung, Krafttraining, Stoffwechseltraining sowie die Arbeit mit dem Nervensystem.
Wir sprechen darüber, worauf ein Coach bei einem Sprinter wirklich achten sollte, welche technischen Fehler häufig gemacht werden und wie sich Geschwindigkeit gezielt entwickeln lässt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung des Nervensystems. Wie lässt sich die Leistungsfähigkeit eines Athleten unmittelbar beeinflussen? Was bedeutet Aktivierung vor Training und Wettkampf? Und wo liegen die Grenzen zwischen sinnvoller Anwendung und übertriebenen Versprechen?
Jörg gibt außerdem Einblicke in seinen persönlichen Weg vom DLV-Bundestrainer hin zum Aufbau von SAXXSPEED und erklärt, welche Idee hinter seinem neuen Sprintteam steckt.
In dieser Folge sprechen wir unter anderem über:
• Was einen Weltklasse-Sprinter von einem guten Sprinter unterscheidet
• Die wichtigsten Faktoren für maximale Geschwindigkeit
• Sprinttechnik und Frontside Mechanics
• Nervensystem und Aktivierung im Sprinttraining
• Neuroathletik und ihre praktische Bedeutung
• Coaching von Weltklasseathleten
Eine Folge für alle, die Athleten schneller machen wollen und verstehen möchten, was hinter echter Sprintleistung steckt.
Jörg Möckel ist Speaker beim Speed Summit 2026, Europas führender Konferenz rund um Schnelligkeit im Sport.
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Transkript anzeigen
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00:00:57: Fünf Weltmeisterschaften, fünf Europameisterschafte.
00:01:00: Drei olympische Spiele!
00:01:03: Heute wirklich nicht nur die geballte Erfahrung im Sprint, im Speed sondern viel viel Leidenschaft.
00:01:13: aber bis wir zu der Person kommen wo ich mich sehr sehr freue Felix wie geht es dir?
00:01:20: Mir geht's super, vielen Dank für die tolle Introduction Thomas.
00:01:24: Ja heute ein ganz spezieller Podcast.
00:01:26: ich glaube den letzten Podcast die wir hatten folgt einen Höhepunkt auf dem nächsten und auch heute wieder hochkarätig.
00:01:32: also was soll ich noch sagen Thomas?
00:01:35: Ich weiß nicht wo du die Leute mal herbekommst.
00:01:38: Das sammelt es geht immer weiter zu Spitze.
00:01:42: Wir haben noch nichts überhaupt noch nicht einmal eine Base erreicht.
00:01:47: Es geht immer.
00:01:49: Deswegen ist es natürlich klasse aus solcher Erfahrung dann auch mal, auch vor allen Dingen ihr gemeinsam.
00:01:55: Dass wir da auch das auch ausziehen können und das ist für mich unheimlich wichtig.
00:02:00: Man kann so sagen wenn man auf dem Summit dann auf einem kleinen Gipfel steht und dann auf einmal Polarlichter sieht oder wenn man fliegt und dann einmal aus dem Fenster schaut als ja ich sag mal pilot Wie du es jetzt gesehen hast und wie du's auch geteilt hast, Polarlichter gesehen hast.
00:02:23: Wo war das denn?
00:02:25: Ja über Kanada!
00:02:26: Sehr ungewöhnlich für September sehr früh.
00:02:29: also der Winter ist quasi schon um die Ecke.
00:02:32: Die letzten waren Tage jetzt auch... Also es passt irgendwie zusammen nicht polarlicht da sind schon was sehr schönes und irgendwie ist es auch der Einstieg in den Winter so schlimm klingt.
00:02:41: aber in zweieinhalb Monaten geht schon wieder die Weihnachtsaison los.
00:02:46: Absolut, natürlich sollten die Polarlichter das nicht einleuten.
00:02:50: Noch haben wir hier Temperaturen, die einigermaßen akzeptabel sind.
00:02:54: aber deswegen diese Polarlichter, ich sag ja auch immer manchmal so Rainmaker im Sprint, im Speed-Bereich, die wirklich sich darauf mit Leidenschaft fokussieren und sich weiterentwickeln.
00:03:09: und deswegen freue ich mich natürlich ganz besonders Eine Person haben die nicht nur und ich sag das jetzt mal du weißt es Felix, nicht nur heute hier in dem Podcast ist.
00:03:21: Es ist ja mehr so ein Entree.
00:03:23: Auf jeden Fall!
00:03:26: Also da kommt noch viel viel mehr und deswegen er isst... Ich kann es jetzt mal lüften den Vorhang zur Seite ziehen.
00:03:34: Er ist beim Speed Summit Und er zeigt euch auch wirkshopmäßig wie kann ich Personen Wirklich entwickeln im Sprint, im Speed und das ist das Wichtig.
00:03:47: Also die Intention soll auch diesmal sein?
00:03:50: Ja was kann ich da rausziehen der rote Farben?
00:03:54: wie kann ich Person schnell machen?
00:03:56: Das ist wichtig Und also wirklich mich.
00:03:59: mich hat das fasziniert ohne jetzt zu lange zu erzählen Ich sage nur Golden Positions.
00:04:05: ja hast du da schon mal was gehört?
00:04:08: golden positions Felix?
00:04:13: Das müssten ja die Positionen auf dem Treppchen ganz oben sein, oder?
00:04:17: Fast im Bezug natürlich auf die Sprinttechnik.
00:04:21: In welche Position du als Coach mit deinem Coaching-Eye ... Manche brauchen gar keine Zeitlupe mehr und sehen genau diese wichtigen, goldenen Positionen innerhalb der Sprint-Technik.
00:04:37: Was muss abgebildet sein um was muss gut sein?
00:04:40: oder was kann ich noch ändern?
00:04:41: das sind Golden Position.
00:04:44: Hast du bei mir auch immer sehr gut auf die Golden Positions geachtet?
00:04:48: Darauf habe ich ja gewartet, dass er sagt was noch, das kenne ich doch!
00:04:52: Du hast es doch immer gesagt hier und dann hab' ich natürlich gesagt, das hat der Jörg.
00:04:57: und jetzt kommt es gleich wenn man sagt... Wir haben heute natürlich einen unglaublich hochkarätigen Coach zu Gast.
00:05:16: Und du willst ihn gleich noch richtig vorstellen, aber ich kann schon mal sagen es ist ein Coach der Sprint nicht nur aus der Perspektive von Theorie und Wissenschaft betrachtet sondern eben auch und tausenden Trainingseinheiten.
00:05:33: Genau, ein Olympiakochsch.
00:05:35: Und wenn man das alles zusammenzählt zu seinen langjährigen Athleten sind viele viele dabei zählt unter anderem Rebecca Hase.
00:05:45: Er ist im deutschen Sprintsystem in der Entwicklung des Sprintsystems über die Weltmeisterschaften, über die Europameisterschaft und olympischen Spiele wie gesagt gar nicht mehr damals wegzudenken.
00:06:00: Die Früchte werden ja jetzt so auch wieder, wenn man das gerade dieses Jahr zwanzig sechsundzwanzig sieht.
00:06:05: Ja es kann man schon praktisch ernten.
00:06:08: dann und er hat natürlich mit des Fundamenten gelegt.
00:06:12: also sein Fokus ist ganz wichtig.
00:06:15: Coaching bedeutet viel mehr als nur Training.
00:06:19: Das ist wichtig.
00:06:19: der Mensch steht im Mittelpunkt Und daraus wie ein schöner Marmorblock wird alles weggenommen über Sprinttechnik, Sprintmechanik, Trainingsteuerung, Perlösierung, Krafttraining.
00:06:33: Neuromuskuläre Performance also Neuroathletik auch die die Mechanik, die dahinter steht ganz wichtig und er hat ein eigenes Team über Athletenentwicklung aber auch Trainerentwicklungen Und das ist natürlich enorm interessant um diese Entwicklung zu sehen.
00:06:55: Und ich will gar nicht so lange auch vorgreifen.
00:06:58: Aber was für mich ist immer ein Bereich, wenn ich mit so einem Erfolg reiche und so eine Erfahrung im Speed im Sprintbereich spreche?
00:07:08: Ein Trainer, mit dem ich so sprechen kann, der dann auf jeden Fall je länger dabei ist Demo zeigt.
00:07:13: Er sagt, fass mal auf!
00:07:15: Es gibt noch so viel im Austausch, es gibt noch SOviel zu lernen... ...es gibt Phasen wo ich sage hey ich muss da Das muss ich auf jeden Fall nochmal lernen und deswegen noch mal das Angebot.
00:07:27: Hört euch das hier an!
00:07:29: Schaut selbst, gerade die noch ganz jung sind... Ich meine, ich kenne das selbst.
00:07:33: Wo man nochmal denkt, oh, ich kenn schon alles, ich bin erfolgreich, habe eine Person erfolgreich gemacht, alle super, super, aber was diese wirklich über Jahre gemacht haben, dass ist grade das Wichtige.
00:07:45: Und letztendlich zählt Felix dazu immer Vertrauen, Qualität im Training Kommunikation, aber auch Konsequenz und Teamarbeit.
00:07:56: Und dafür – das ist herausragend – steht die Person, die wir heute im Podcast interviewen dürfen?
00:08:04: Das ist der Olympiatrainer Jörg Möckel!
00:08:08: Jörgg, herzlich willkommen!
00:08:32: Vielen Dank, ich freue mich jetzt zu sein.
00:08:33: Es ist was Besonderes für mich und ich freu' mich auf eine gute Zeit mit dir und deine Fragen.
00:08:40: Ich freue mich auch, weil das sage ich wirklich.
00:08:43: Das macht Spaß wenn du da bist, wenn wir uns mal austauschen oder wenn du dich natürlich auch mit anderen Personen austauscht und vor allen Dingen in letzter Zeit natürlich über deinen Weg so viel passiert.
00:08:55: und deswegen alle die hier zuhören.
00:08:57: Die wollen natürlich wissen was ist dann dahinter?
00:09:01: Wie werde ich erstmal schnell?
00:09:02: Wie kann ich mein Team schnell machen?
00:09:05: Und was mich natürlich immer interessiert... live mal dazu stellen, wie kann ich eine Person überhaupt zum Sprint richtig bringen?
00:09:17: Und deswegen vielleicht auch meine provokante Frage.
00:09:22: Wenn ich dir jetzt sagen wir mal eine achtzehnjährige Person hinstelle egal ob Sprinterin oder Sprinter die talentiert ist der talentiert es Aber natürlich noch nicht Richtung extrem internationale Klasse gesprintet ist.
00:09:41: Was würdest du dir an erster Stelle anschauen?
00:09:44: Wie würdest Du vorgehen?
00:09:48: Super spannende Frage und es auch ein cooler Einstieg in die ganze Nummer hier, ich such eigentlich immer nach Stärken!
00:09:56: Also ich schau mir natürlich den ganzen Menschen an aber am Ende des Tages gewinnt so einen Athlet auf der Bahn in diesen extremen Situationen wie Sprint ja auch.
00:10:03: irgendwo sind acht Frauen, acht Männer nebeneinander.
00:10:06: Siebzig Tausend Zuschauer im Idealfall.
00:10:10: Das ist schon eine extreme Situation und wenn ich mich da durchsetzen möchte dann vor allen Dingen aufgrund meiner Stärken.
00:10:18: Wenn ich hinterm Block stehe und drüber nachdenke ob ich jetzt meinen Fuß auch richtig aus dem Block führe oder wie immer aufgrund meines Schwächen werde ich kein Rennen gewinnen.
00:10:29: Ich muss wissen was ich besonders gut kann.
00:10:33: Danach suche ich.
00:10:34: Wenn ich mir ein Fußballer, einen Sprümmter, einen Bob-Sportler anschaue, dann suche Ich halt was kann der besonders gut und versuche da einen Weg in den Atleten zu finden aufgrund dieser Stärkung einfach aus das Besondere aus dem Raus zu holen.
00:10:52: Sehr interessant!
00:10:53: Das heißt wir in der Einleitung haben ja schon dargestellt Du kommst aus der Leichtathletik und du bist dort natürlich auch als Grundstein.
00:11:02: Da hast du deinen Grundstein gelegt, aber bis denn jetzt?
00:11:04: Und war es damals natürlich auch schon im anderen Sportarten natürlich im Speed-Bereich unterwegs.
00:11:10: Also Gamespeed, Fußball... Bob hast du gerade angesprochen.
00:11:14: Super interessantes Thema!
00:11:15: Das ist ja auch hier in diesem Podcast und da komme ich gleich noch dazu.
00:11:21: ein kleines Geheimnis lüften wir wieder für eine große Speed sammelt dass wir verschiedenes Speed-Sportarten natürlich auch austauschen, untersuchen und mal schauen.
00:11:35: Ja was können wir auch gemeinsam vielleicht mal uns anschauen um in den anderen Sportarten dann richtig gut zu performen?
00:11:46: Deswegen nochmal das ist ja so sind zwei Bereiche.
00:11:51: der eine Bereich ist du bist schnell von Geburt an Ja, du hast es in dir.
00:11:59: Und für viele Coaches ist das ja so eher da sind aber auch Personen da die ein gewisses Potenzial haben.
00:12:06: und wie kann ich dort unterscheiden zwischen einem guten Sprinter?
00:12:14: Und wirklich mal Richtung Weltklasse.
00:12:17: also wir sehen uns immer wieder dass sehr talentierte Personen, tatsächlich Männer-Frauenklasse hoch ploppen praktisch.
00:12:27: Aber was ist denn wirklich der Unterschied?
00:12:30: Ist es das ganzheitliche, ist es das, was du sagtest Charakter oder ist es irgendwo doch die Lernfähigkeit?
00:12:44: Die Wahrheit liegt da nicht mal in der Mitte glaube ich.
00:12:47: also von allen ein bisschen und Ich sage mal, in dem Moment wo ich mich dann auf eine Sache festlege, limitiere ich den Athleten ja schon wieder.
00:12:54: Und es geht ja da vor allen Dingen im Prozess darum, den Atleten eben nicht zu limitieren sondern die Stärken rauszuholen und nicht zu verschütten.
00:13:04: Vielleicht auch ein Mentor von mir hat immer gesagt stärken, stärken über die Stärke hat auch die Schwächen abbauen und ich glaube da irgendwo liegt dann auch die Wahrheit.
00:13:15: Da abholen, wo sie wirklich stehen.
00:13:17: und dann ist da für mich ein gutes Beispiel.
00:13:19: Ist so'n junger Athlet ne?
00:13:20: So'n achtzehnjähriger junger Atlet der zu mir kommt oder den ich beobachten darf.
00:13:25: Der isst für mich so eine kleine Blume ja.
00:13:27: Und wenn ich da genauso viel reinschütte wie in so'nen fertigen Atleten In so'ne große Blume Dann geht er wahrscheinlich ein Ja.
00:13:34: und wenn ich gar nix reinschüttel dann wird er sich nicht entwickeln.
00:13:37: und dann es ist halt so.
00:13:38: die Kunst das ist dann Ich sag mal in die stärken oder in den atleten Die richtige Menge den richtigen Also auch das richtige Wasser, nicht das schlechte Wasser reinzuschütten.
00:13:49: Die Dosis zu finden... Und die Dosis wird aber in vier Wochen eine ganz andere sein als in acht Wochen oder zwölf Wochen.
00:13:57: So ein Blumen wächst ja.
00:13:58: Braucht dann mal ein bisschen mehr und ein bisschen weniger?
00:14:00: Dann haben wir vielleicht einen Herbstlos regnet, da muss ich gar nicht gießen wie auch immer.
00:14:05: Es ist ja immer wellenförmig!
00:14:08: Ich glaube dieses Blumengießen-Beispiel ist ganz gut weil man daran sieht sag' ich jetzt mal so Ich muss ein Baum anders gießen als so ein kleines Pflänzchen.
00:14:17: Und ich muss auch darauf aufpassen, was sich da reinschütte und eine Palme braucht etwas anderes als ein Kaktus wie auch immer.
00:14:23: also ich glaub du verstehst mich und da liegt glaube ich der Schlüssel
00:14:29: absolut.
00:14:29: Also wenn ich das auch betrachte Du hast mehrere sehr spannende Sachen jetzt in deinem Bereich Jetzt oder was du jetzt gesagt hast mit hineingebrachte Ein Punkt was wir gleich nochmal aufgreifen werden Stichwort Mentor Coach, Vorbilder vielleicht im Trainerbereich oder Dame natürlich auch immer.
00:14:49: Aber das ist denke ich mal eine wichtige Sache.
00:14:53: kommen wir gleich nochmal dazu.
00:14:55: aber für mich ist was du gesagt hast es natürlich auch deine Erfahrung bist Du dorthin gekommen bist ja ist ja immer verbunden mit mach ich die eigenen Erfahrungen als Coach?
00:15:06: Oder lerne auch von externen, von Mentoren was für Möglichkeiten oder wie ich jetzt als Coach agieren möchte.
00:15:14: Oder will oder muss auch um natürlich diese Generation und beziehungsweise diese Personen, die mir jetzt, ja ich sag mal gegeben wurden, auch gut
00:15:26: zu coaching!
00:15:27: Und ich denke mal das ist ein wichtiger Punkt aus der Erfahrung heraus zu sehen, was kann ich bei welcher Person machen oder gehe ich da in die falsche Richtung?
00:15:39: Nee, also ich glaube schon.
00:15:40: Das ist einer der wichtigsten Punkte, glaube ich, dass ich als Coach die Verantwortung habe, Athleten zum einen wieder an den Punkt abzuholen wo sie stehen.
00:15:48: aber dafür muss ich natürlich auch wissen wo Sie stehen und dafür muss Ich halt auch wissen was ich für Möglichkeiten hab.
00:15:53: es gibt viele Pervisierungsmodelle Technikmodelle wie auch immer.
00:15:57: Also wir haben eine ganz breite Spektrum.
00:16:00: Was wo ich dem Trainer in der Verantwortung sehe dass er dieses Wissen einfach auch hat und da bieten kann, sozusagen oder nutzen kann.
00:16:07: Und mit dem Wissen was ich da habe entstehen ja für mich Möglichkeiten auch mit den Athleten zu arbeiten und an der Stelle dreht sich es dann zusammen.
00:16:19: Ja
00:16:23: das heißt wenn man so mal plus minus als Abrundung jetzt mal sagen kann, da kommt eine Person zu dir hin Siehst du sehr schnell, was für ein Potenzial diese Person hat.
00:16:38: oder sagst du, naja ich lasse mir ein bisschen Zeit.
00:16:40: Ich schaue schon über eine gewisse Dauer und wie agiert sie?
00:16:45: Was für einen Potential?
00:16:46: Wie entwickelt sie sich?
00:16:49: Es gibt ja diese zwei Ansätze.
00:16:50: vielleicht hole ich noch ein bisschen aus.
00:16:51: es gab einen berühmten Trainer Bayer Leverkusen der die Leute praktisch geholt hat und hat zwei zentrale Übungen gemacht.
00:17:02: Eine war dass sie von einem Kasten So schnell wie möglich hoch springen sollten und die anderen Bewegungen.
00:17:08: Also sie sollten einfach mal so nah wie möglich am Sprint
00:17:11: hineinkommen.".
00:17:12: Und dann hat er in diesen zwei Sachen gesagt, Potenzial ja oder nein du kommst mit meiner Gruppe oder nicht?
00:17:19: Wie ist dein Ansatz da?
00:17:24: Ich sag mal ich lass mich gerne überraschen und ich glaub immer ins Gute.
00:17:27: weißt Du also ich sag mal in dem Moment wo ein Athlet motiviert ist und den Aufwand betreibt da irgendwie wirklich Sport machen zu wollen, dann bin ich erst mal auf seiner Seite.
00:17:37: Also meine... Ich bin Trainer geworden um Menschen zu helfen und habe jetzt mal nochmal mehr gelernt was es für ein geiler Job ist und für den Privileg ist Trainer sein zu dürfen.
00:17:48: und auf der Ebene dreht sich's ja und ich sag mal da zu sagen also vor allen Dingen bei jungen Menschen zu sagen das wird nicht schneller halt ich für schwierig.
00:17:58: ob das richtig schnell wird?
00:18:00: Das weiß ich in dem Moment oft noch nicht!
00:18:01: Das ergibt dann der Prozess.
00:18:04: Ich habe auch gar keine Lust den Athleten von Anfang an zu limitieren und deswegen gehe ich da so offen wie möglich ran.
00:18:09: Und lasse mich halt, wie gesagt, gerne überraschen!
00:18:13: Und ich sage mal, ich glaube eines Gutes und werde alles dafür geben dass ein Athlet sich entwickelt... ...und ich bin dann eher derjenige der im Prozess denkt und sagt okay, ich gebe dem ganzen Zeit und schaue mir das mal an und versuche mal wirklich auch für mich ist ein Athlet wie so eine Zwiebel scheren, ja?
00:18:32: Nach der ersten Schale wenn du den so ein bisschen kennengelernt hast kommt die nächste und die nächste.
00:18:36: Und oft nach der siebten achten Schale zeigt sich dann oft auch erst das wahre Gesicht und dann wissen wir eigentlich woran wir sind.
00:18:44: und da muss man sich halt erstmal hinarbeiten dürfen oder hinarbeiten können.
00:18:49: und von daher sage ich nicht nach zwei Übungen ist das wird nichts in keinem Fall.
00:18:57: aber das ist auch meine naive optimistische Art und Weise mit Sachen umzugehen.
00:19:02: Absolut, also spannend ganz und gar die Menschen helfen das ist ja der zentrale Punkt.
00:19:07: aber was du auch gesagt hast?
00:19:09: Was ist das für eine ja ich sag mal mit Leidenschaft behaftete und einfach hervorragender
00:19:17: Berufung
00:19:18: Trainer zu sein so was man dort alles machen kann dass man dort erleben kann?
00:19:26: Das ist hier genau, da knüpfe ich auch wieder an.
00:19:29: Das sind die Menschen.
00:19:30: also wollen wir auch im Podcast hier erreichen ja dass wir viele Coaches überlegen in welcher Art auch immer zu sagen Ja gut!
00:19:39: Ich gehe den nächsten Schritt und schaue wie die anderen das machen.
00:19:43: Ich vernetze mich und das finde ich fantastisch und deswegen ist es ein Punkt auch mal dem Menschen anzuschauen.
00:19:52: Den Menschen, denen du trainierst aber auch dem Menschen, der
00:19:57: Coach
00:19:58: dahinter.
00:19:59: Das ist ja auch interessant.
00:20:01: und deswegen Jörg du warst selbst, wobei ich mich erinnere Drei-Springer, der schnellste Dreispringer mindestens hier in Deutschland, der filigranste.
00:20:13: Und wie hast du dann gesagt?
00:20:15: Ja vom Dreispergen Richtung Coach Wie hat sich das entwickelt?
00:20:19: vielleicht nochmal ganz kurz so Was ist so... Wo kommst du her?
00:20:23: auch sportlich gesehen?
00:20:25: Ja, ich sag mal in meinem Leben gibt's schon immer Leichsathletik.
00:20:31: Ich hab auch mal so ein bisschen Schwimmen gemacht und alle Beispordaten – ich kann alle Beisportarten – und irgendwo mit fünfzehn, sechzehn einer meiner Mentoren wieder Sven Lange kam auf mich zu der Trainer von David Stor, Christina Schwanitz oder jetzt Steven Richter.
00:20:48: Steven Richte hatte ich in meiner Trainerlaufbahn als kleines Baby sogar auf dem Arm.
00:20:53: Echt lange her.
00:20:54: Und ja, ich war irgendwo mit zwanzig in der Sportsvordergruppe bei der Bundeswehr als langsamster und Dickstar-Dreitspringer Deutschlands für mich wahrgenommen und gefühlt.
00:21:09: Ich sag mal das einste Fach was ich in der Schule hatte wo ich in einer Schule einen Hälfte hatte war halt Sporttheorie.
00:21:14: Der Rest war nicht so richtig wichtig für mich und ich habe mich also mit dem Thema Englisch schon immer beschäftigt weil ich wollte und weil ich muss.
00:21:23: Mit der Zeit, die ich damals hatte, stand ich dann halt auch nachmittags im Erzgebirger auf dem Sportplatz und hab halt gesehen wie Kinder auch behandelt werden können.
00:21:32: Also gar nicht negativ betrachtet sondern einfach nur da kommen Übungsleiter auf den Platz ist eigentlich fertig nach acht Stunden Arbeit und ganz viele aufgeregte Eltern stehen da erwarten ihn und dann soll er ein Zauberprogramm machen und sich um die Eltern kümmern oder die Kinder kümmern usw.
00:21:48: Und dachte ich mir oh mein Gott!
00:21:49: Wie läuft das hier?
00:21:50: mit dem Wissen was ich damals Dachte ich mir, das musst du besser machen.
00:21:54: Ich muss den Kindern auf irgendeiner Art und Weise
00:21:56: helfen.".
00:21:57: Also bin ich zu Sven langgegangen, also Sven... ...ich kann nicht bloß den ganzen Tag Training machen bei Sport vor der Gruppe.
00:22:04: Ich musste irgendwas Sinnvolles machen.
00:22:05: Und er hat gesagt, ja, finde ich okay!
00:22:07: Hier haste zwei Kinder die waren halt sieben Jahre alt.
00:22:11: Oh mein Gott sind die klein.
00:22:12: aber das war genau das Thema.
00:22:13: und dann habe ich mit denen zwei Jungs-und Mädels angefangen und aus zwei wurden zehn und aus zehn wurden dreißig.
00:22:19: und dann hab' ich halt Ich glaube, vier Jahre in diesem B- und C-Schülerbereich gearbeitet.
00:22:26: Dann hat Svenge sagt, Jörg das ist ganz okay was du da machst?
00:22:28: Was dich entwickelt.
00:22:29: ich habe die C-Lizenz gemacht oder B-Lizeins gemacht.
00:22:32: dann durfte ich eine U-Sechzehn arbeiten.
00:22:33: Dann hab' ich in der U-Sechzehn drei, vier jahre gearbeitet Und dann bin ich so Stück für Stück hochgerutscht und habe dann relativ schnell gemerkt dass ich nicht siebzehn Meter springen werde und auch in kein Endkampf bei einer WM komme und dachte mir irgendwas in deinem Leben muss ja auch mal richtig machen.
00:22:49: Also habe ich angefangen, Sport und BWL zu studieren.
00:22:53: BWl in der Hoffnung dass ich irgendwie eine Absicherung hab oder sowas.
00:22:57: Sportstudium habe ich ganz schnell abgeschlossen, BW L bis heute nicht.
00:23:03: Weil ich aber irgendwo gemerkt habe mir fehlt noch was, habe mich dann pädagogisch studiert im Bachelor und irgendwann nach dreizehn Semestern war ich mit dem Studium fertig.
00:23:17: Landestrainer in Sachsen, in dem U-Achzehn und Zwanzigbereich anfangen.
00:23:21: Und die Grundintention war eigentlich immer nur ich will da mal irgendwie den Kindern helfen und Spaß haben und das besser machen und so diese Limitationen, die die Kinder erfahren.
00:23:33: ja wenn wir von solchen Sieblingsphasen oder Neuronalen Zeitfenstern reden Da wollte ich halt irgendwie zumindest ein paar Kindern was zurückgeben von dem den guten Sachen, die ich erfahren habe.
00:23:42: und so ging es los.
00:23:44: Das war der Anfang.
00:23:46: Sven Lang hat den Weg geebnet und da auch immer so ein bisschen die Hand auf mich gehalten.
00:23:51: Und mir die ersten zehn Jahre relativ klar und deutlich gezeigt, in welche Richtung das gehen muss und sollte.
00:23:58: Ich habe da unglaublich viel gelernt und bin nach wie vor dankbar weil ich gefühlt in jedem Altersbereich wirklich gearbeitet hab und da immer noch Spaß habt.
00:24:07: Also zwanzig, fünfundzwanzig habe ich wieder im B- und C-Schülerbereich gearbeitet, weil es einfach an der Zeit war mal wieder was zurückzugeben Und das war oder ist echt, echt überragend.
00:24:19: Ja also ich finde es absolut klasse gerade was du jetzt sagtest dass man von den Wurzeln natürlich zur höchsten Ebene kommt aber dann natürlich auch wieder zu dem Wurzel mal wieder zurück.
00:24:30: und auch der Ansatz ja und das sage ich immer wieder deswegen machen wir das ja auch.
00:24:36: Du hast ein Mentor mehrere Mentoren gehabt und hast dort natürlich auch das Wissen mitbekommen diesen Weg dann zu gehen.
00:24:49: Super, super spannend.
00:24:49: wie gesagt der Mentorenbereich kommen wir gleich noch mal dazu.
00:24:53: aber für mich ist ja auch immer interessant aus welchen Punkt oder von wo kommt man.
00:24:59: und du hast es auch erzählt die Pedagogik hat Dann natürlich auch im Trainingssystem von dir schon irgendwo ein Fundament, eine Rolle gespielt.
00:25:09: So viel ich mich noch daran erinnern kann, dass du bestimmte Aspekte aus der Pädagogik dann auch ins Training rein oder umgemünzt hast, um das Lernen dort zu forcieren.
00:25:24: Vielleicht kannst du da nochmal drauf eingehen?
00:25:27: Am Ende des Tages sind wir in dem was wir machen, umgeben von hochsensiblen und hochbegradten Wesen.
00:25:34: Also kaum einer, der wirklich Weißer-Lethik auf einem hohen Niveau macht ist in Anführungsstrichen normal.
00:25:40: Das sind hoch sensible Hochbegabte oder Verhaltensauffällige und wir machen ja relativ viel schon aus unserem Bauchgefühl richtig und gut.
00:25:51: Und ich habe in den Pädagogiestudien einfach nochmal Handwerkszeug bekommen oder auch das Hintergrundwissen bekommen wie ich wirklich mit solchen Ansätzen mit solchen Menschen umgehen darf und sollte.
00:26:04: Meine Werkzeugkiste wurde einfach größer.
00:26:07: Um quasi, am Ende ist Kommunikation Game Changer und ich habe einfach nochmal gelernt auf eine andere Art und Weise zu kommunizieren.
00:26:14: Bewusst unbewusst konnte mich dann auch noch mal anders hinterfragen und einfach mit Athleten besser umgehen aber auch mit Eltern oder mit Verbandstuk tun oder wie auch immer.
00:26:23: Und der Trainingsansatz hat sich dann viel später entwickelt.
00:26:28: kommt es dann auf den Mentorenbereich.
00:26:30: Aber Idris Konchinska hat mich damals in einem Ein bisschen später, so in den Trainingsystemen reingedrügelt, mit dem ich mich beschäftigen musste.
00:26:41: Dann bin ich irgendwo auf die Blockpädisierung gekommen und am Ende ist ja Training auch nichts anderes als ein Lernprozess Und wir waren dann halt irgendwo... Es ist ein differenziales Lernen es ist massives Lernen, es ist Errorless Learning oder wie auch immer.
00:26:57: Wir haben dann halt versucht, weil sie Periodisierungsmodelle sozusagen mal in Lerrenkurven darzustellen und den Trainingsprozess, ja als Lernprozess zu betrachten.
00:27:08: Und dann einfach auch Traduktion rauszuholen und ich sage mal Intensität oder ich sag mal Gemeinsam- oder Lernziele auf dem höchstmöglichsten Niveau zu entwickeln.
00:27:20: Und daraus ist auch irgendwo eine Trainingsphilosophie entstanden und eine von vielen war eine spannende Zeit
00:27:29: Das glaube ich.
00:27:30: Gerade wenn man im Team, da sind wir wieder bei den Mentoren dort auch sich austauschen kann und vielleicht auch Richtung mal betrachtet die super spannend sind.
00:27:41: Ich sage jetzt mal mit den Weltklasse-Atleten internationaler Schwitze.
00:27:47: Du trainierst Rebecca Da muss man natürlich auch in dieser hohen Spitze schon kommunizieren, weil du hast ja mal gesagt, dass da ganz andere Faltensweise die normale Personen eigentlich nicht haben.
00:28:03: Aber dann die hochsensiven Sprinter und Sprinterinnen haben!
00:28:06: Das muss man ja auch irgendwo richtig händeln.
00:28:11: Ja?
00:28:12: Das ist ja die spannende Aufgabe dann.
00:28:16: Absolut also ich sag mal... musste ich alles lernen und gerade am Anfang meiner Trainerkarriere, wenn irgendwo ein Fettnäpfchen war, bin ich mit Anna auf da reingesprungen.
00:28:26: Ich habe da auch unglaublich viel falsch gemacht.
00:28:29: Das ist per se ja kein Fehler!
00:28:30: Es ist sehr wichtig auch Sachen falsch machen zu dürfen und deswegen war es halt auch gut dass ich in diesen ersten Jahren einfach auch im Kinderbereich gearbeitet hab und im Jugendbereich und dann Stück für Stück mit den Athleten wachsen durfte unglaublich breit gefächert, ganz viele Entscheidungen treffen musste und durfte und auch gelernt habe, Entscheidungen zu treffen.
00:28:55: Und ich sag mal so wie die Kinder von mir profitiert haben hab ich aber auch jeden Tag von den Kindern profitiert weil Ich hatte nicht fünf Athleten gehabt sondern dreißig und jeder hatte irgendwo ein anderes Problem und jeder braucht auf eine andere Art und Weise Hilfe.
00:29:09: und Du weißt wie es ist mit den Kindern der eines früh entwickelt der Andere spät entwickelt.
00:29:14: junge Mädchen wie auch immer hast halt einfach auch Echt viele Aufgaben zu bewältigen und das bringt oder hilft dir natürlich für alles, was später kommt.
00:29:24: Weil du hast gefühlt jede Situation im Kleinen schon mal erlebt und kannst darauf zurückgreifen.
00:29:30: Und einer der Philosophien von... Entschuldigung, Sven war halt auch einfach den Trainerberuf von Anfang an richtig zu lernen und ich kann das nur bestätigen.
00:29:41: es hat mir unglaublich gut getan.
00:29:42: ... von dem Kinderbereich bis in den Erwachsenen-Bereichen, ... ... jeden Bereich zur Arbeit.
00:29:47: Und es gibt immer Synergien ... ... und profitiert nur
00:29:50: davon.".
00:29:51: Klasse!
00:29:52: Genau das ist ja der Grund hier.
00:29:55: Die Synergyn, das ist auch so was ich immer sage.
00:29:59: Schaut rein, nutzt das.
00:30:01: Was könnt ihr nehmen?
00:30:02: Wie könnt ihr das weiter auch umsetzen?
00:30:04: für eure ... Ja, ich sag mal Coaching-Mentalität... ...und da will ich nochmal auf die Mentoren kommen.
00:30:11: Wenn wir jetzt an dieser Stelle das Mal ... nochmal betrachten so diese Handvoll Mentoren oder vielleicht sind es ein oder zwei, wen würdest du dann nennen und was haben die dir in welche Richtung gegeben?
00:30:24: Du hast einen schon den Sven erwähnt aber vielleicht wie wichtig das ist für dich gewesen.
00:30:30: Also ich muss erst mal sagen dass ich unglaublich viel Glück hatte an solche Menschen zu geraten.
00:30:36: dazu gehört auch ein Stück weit glück.
00:30:42: Jeden für sich unglaublich dankbar, ich da unglaublich viel mitgenommen habe.
00:30:45: und diese Zeit.
00:30:47: Ich schreibe über jeden irgendwann mein Buch glaube ich.
00:30:50: Und am meisten geprägt hat mich wahrscheinlich Ronald Stein.
00:30:54: der war leitender bundesdrehener bis zwanzig dreiundzwanzig im deutschen sprint und Der hat mich irgendwo Zwei tausend zwölf kam dann nach Chemnitz aus Wattenscheidt hat mich dann relativ schnell auch dazu genommen oder in die Hand genommen und ein Stück weit geführt.
00:31:11: Und eigentlich fünfzehn Jahre lang geführt, zehn Jahre.
00:31:17: Von dem habe ich unglaublich viel auf tausend verschiedenen Ebenen geladen – aber vor allen Dingen auch Staffel!
00:31:24: Ich sag mal so wie ich in den DF Haus ein bisschen reinschnuppern durfte, hab' ich Iris Gonschinska kennengelernt vor der Arena in Leipzig gesessen und durfte von ihm über Training unglaublich viel lernen, v.a.
00:31:40: über Perlisierungsmodelle aber auch über Hürdentechnik
00:31:43: usw.,
00:31:44: also ein Mensch der unglaubliches Fachwissen hat und mir auch echt spannende Aufgaben oder Herausforderungen städtet immer und immer wieder.
00:31:55: In der Zeit davor, also in den Jahren war Dr.
00:32:02: Bernd Schubert, einer der Personen die mich extrem geprägt haben ist glaube ich ehemaliger Chef-Trainer im deutschen Leichsrediverband gewesen und der war dann so kurz vor der Rente hat dann Martin Keller noch mal trainiert und ein war dann in Chemnitz als Chef-Trainer von dem auch unglaubliches Fachwissen.
00:32:20: der Mensch konnte oder kann geführt jede Zahl ähnlich wie Ronald auch nur auswendig und hat einen Training auf einer ganz anderen Ebene verstanden als sie es mir jemals erträumt hatte.
00:32:30: also Das war auch wirklich beeindruckend.
00:32:32: Und jetzt in den letzten drei, vier Jahren ist es... Also ich kenne ihn seit Jahrzehnten, Lance Broman, Trainer aus Florida, Dua Athletics und Trainer von Gina Lükenkämper jetzt oder Noah Lyax und der hat mich eigentlich seit Jahrziehnten begeistert.
00:32:52: Seit Jahrzehn, Sechzehn dann auch wirklich geprägt.
00:32:56: Und jetzt in den letzten drei, vier Jahren ist der Kontakt wirklich sehr eng geworden.
00:33:01: Einfach auch durch die Arbeit mit Gina oder immer mehr geworden und das ist jetzt aktuell der Trainer, mit dem ich am meisten interagiere und wo ich mir immer noch nach wie vor am meisten rausnehme.
00:33:17: Ja klasse!
00:33:18: Deswegen sieht man immer wieder dass die Personen, die ein Jahr selbst prägen für einen selbst wichtig sind.
00:33:25: Und ich habe ja schon damals mitbekommen, dass du prägend für wieder ganz andere vielleicht die nächste Generation ist.
00:33:31: Ob älter oder jünger ist meine da hingestellt aber das hab' ich auch mit bekommen.
00:33:36: Deswegen... Das ist nochmal Lance, kommen wir gleich noch mal drauf hin.
00:33:39: Aber ich hatte zum Beispiel ein Groß-Seto, war das, als ich einen Sprinter dabei gehabt, vierhundert Meter und im Vorfeld gab es ja den ganzen Kader.
00:33:49: weiter Bildung und zusammenziehen, Staffel und Kurz- und Langsprint waren ja auch dabei.
00:33:55: Da habe ich selbst mitbekommen jetzt ohne Ruhe nicht um den Mund zu schmieren aber dass einige von den Jungs dort absolut begeistert waren wie du das machst und von dir.
00:34:05: Und deswegen haben wir schon gefragt warum?
00:34:07: Wie sieht es aus und was machst du da?
00:34:11: Das war super interessant letztendlich das was du gerade dargestellt hast dem Menschen Den Sprinter oder Sprinterinnen und Sprinter in dem Fall natürlich auch, weil es die Jungs waren als Mensch zu sehen.
00:34:21: Und da gab's eine ganz andere ... Das ganze Sprit war ganz anders.
00:34:26: also das kann ich jetzt nur mal bestätigen aber ich ja live dabei war und so was zu prägen ist natürlich super spannend finde ich gut.
00:34:35: Also deswegen habe ich damals schon mitbekommen.
00:34:39: Also deutscher Sprint ist geil!
00:34:41: War damals das Motto.
00:34:42: und ich sag mal Das ist für mich, dass ganz viel Leidenschaft und Passion und Hingabe, die da stattfindet.
00:34:49: Und ich sag mal jetzt aus einer anderen Position betrachtet es ist nochmal spannender geworden und noch einmal besser geworden.
00:34:56: Ich bin total glücklich über das was da passiert, das jetzt auch so beobachten zu dürfen und freue mich unglaublich über das, was jetzt zum Beispiel in Birmingham passiert ist.
00:35:05: also... ...das war Wahnsinn!
00:35:12: Jungen, wilden noch naiven Athleten und den unglaublich professionellen guten Athleten die wir haben gerade ich sag mal so nochmal mehr Energie freisetzt.
00:35:22: Und der deutsche Sprint nochmal mehr in den Startlöchern steht und dazu diese Sensationale Arbeit von dem verschiedenen Trainern die da mitwirken ob das jetzt David, Vasti, Johnny, Julian, Sven aber auch Volker Beck.
00:35:37: nach wie vor macht unglaublich viel Spaß das zu beobachten.
00:35:41: Ich bin da sehr dankbar, dass ich das so mir anschauen darf und freue mich total über das was passiert.
00:35:47: Ja absolut genau!
00:35:49: Das ist ja der Punkt dieser Mischung aus der Erfahrung in Anführungsgespräche der Älteren Und dann jetzt natürlich die Jungen, die aber auch schon etwas länger dabei sind je nachdem wenn du da nimmst und dann jetzt das Ergebnis zu haben meine Güte also ich will ja Europa Meister zwei Hundert Meter unter zehn und Damen Herren Schöner
00:36:12: ganzer Haut.
00:36:13: Genau, also das ist enorm wenn man selbst mal da so am Rand auf jeden Fall mal mit war und deswegen was dafür für eine Energie reingeflossen ist und die dann jetzt als Ergebnis über Jahre sich daher rauskristallisiert hat.
00:36:29: Also fantastisch!
00:36:31: Deswegen weiß ich ja noch den Vorteil habe ich ja glaube ich noch wo du auch das geschrieben hast.
00:36:37: Deutscher Sprint ist geil Und einleitend waren, glaube ich.
00:36:42: Aber da kommen wir später noch mal drauf die Golden Positions sein.
00:36:45: Da hab' ich zum ersten Mal bei dir gehört!
00:36:47: Die Golden Position ist richtig oder?
00:36:50: Na ja... Ja dann kommen wir gleich nochmal drauf.
00:36:52: Da war auch noch andere Bundestrainer dabei.
00:36:56: Die mussten erst einmal hinterher eine Flasche Bier trinken um das zu verdauen und verstehen oder so.
00:37:02: Wir haben auf jeden Fall und zwar sehr gut unterhalten, mit den anderen nochmal.
00:37:06: Und gelacht das... Das war wirklich klasse!
00:37:12: Aber ich weiß noch ganz genau alle saßen in dem Raum du hast es erzählt, dass das, dass da ist und hinterher saßen eine Dame und haben gesagt wow aus dem Blickweg glaubt ihr das noch nie betrachtet?
00:37:25: Und waren erst mal waff wie man so schön sagt aber gleich nochmal vielleicht kommen wir gleich nochmal darauf zurück.
00:37:31: Ich will nochmal einen Schritt zurück.
00:37:34: Mentoren absolut du hast ja die jetzt auch genannt, der Letzte der dich jetzt auch geprägt hat Lance kann man sagen was hast du bei ihm so mitgenommen?
00:37:47: Es ist wirklich hier USA es wird werden andere Schwerpunkte gesetzt oder was wäre so der Kern wenn du das mal so sagen könntest wie er das macht was du mitgenommen hast?
00:38:00: da Eine schwierige Frage, weil ich sage mal dieser Lernprozess den ich bei Lions habe ist er wirklich seit es war das erste Mal in Klermont gewesen.
00:38:08: Das Ganze beobachtet überhaupt gar keine Ahnung von Toten und Blasen hat auch im Jahr zwanzig fünfzehn nicht obwohl Rebecca Hase die drei Verhopermesser geworden sind.
00:38:19: Ich hab gefühlt war ich der allergrößte und wusste alles und konnte alles.
00:38:23: heute weiß ich dass ich eigentlich gar nichts gewusst habe und so stand ich halt auch in Kleremont.
00:38:28: Ich dachte ich bin schon ein guter Trainer mit meinen knapp dreißig Jahren oder ja, ich war sogar überdreißig und hab eigentlich von Tut eine Blasenkehne Ahnung gehabt wenn ich ganz ehrlich bin.
00:38:41: Und jetzt so langsam fange ich an zu verstehen was da wirklich passiert glaube ich zumindest und was man am Ende mitnehmen kann.
00:38:50: ich sag mal kommst um die Arbeit halt nicht drumherum auch nur wenn du auf der Bahn nicht agiert hast Und die Kontinuität hast sozusagen an Hasszeit nicht.
00:39:00: Und dann ist es halt auch wieder total von Ronald Stein, Prinzip Hoffnung gibt's nicht und entweder du hast das Ganze vorbereitet und dann entsteht irgendwo eine Variable Verfügbarkeit oder Handlungsfähigkeit in diesen Extremen Situationen.
00:39:14: Dann hast Du sie auch geübt.
00:39:16: oder die Athleten rennen nicht schnell oder gehen kaputt.
00:39:19: Als von beiden passiert sehr wahrscheinlich und von daher Das, was Lance besonders gut kann ist den Prozess zu steuern und zu führen.
00:39:27: Und das halt auch mit einem gewissen Weitblick aus der Distanz betrachtet aber auch mit der Nähe zum Athleten die beeindruckend ist.
00:39:36: Du kommst an diesem Menschen nicht vorbei ohne dass er das nicht mitbekommt also auf keiner von den Atleten.
00:39:41: Der hat zwanzig erwachsene professionelle Athleten auf dem Platz stehen drei vier wirklich gute Assistenztrainer Aber der kriegt trotzdem alles mit.
00:39:50: Wenn er in der letzten Ecke vom Platz ist, kriegt er das mit.
00:39:52: Und das ist halt dieses ... dieses Ding wo er sagt okay, da ist der Chefkoch und er weiß auch wie er das richtige Trainingsmittel zur richtigen Zeit einsetzen kann weil er halt auch eine nonverbale Kommunikation ist oder eine aktive Kommunikations- oder eine Körpersprache oder wie auch immer.
00:40:10: Er bekommt das mit und handelt dementsprechend in meinen Augen sehr oft richtig und deswegen entstehen dort immer wieder Leistungen, die beeindruckend sind?
00:40:23: Absolut.
00:40:24: Das sieht man ja auch dann, du hast es angesprochen – die Leistung in seinem Team.
00:40:27: Deswegen Gina Lückenkämper, absolut begeistert, Noah Lyles und sind ja noch viele andere dort vielleicht, die das nicht so kennen.
00:40:38: Er hat ein professionelles Team ganz ausgesucht, sucht er die Personen aus oder ... werden durch Sponsoren manche Personen ihm dort vor die Nase gesetzt.
00:40:51: Das wäre nochmal interessant, wie er das macht
00:40:54: da?
00:40:54: Na ja es ist ein Mix aus allen.
00:40:55: Im Werns schon Athleten angeboten und er bekommt auch Anfragen.
00:40:59: Und am Ende ist das schlaggebende Ding dass es ein Alidas-Atlet sein sollte weil er auf irgendeine Art und Weise mit Alidas verwandelt ist.
00:41:09: aber er stellt seinen Team schon sehr gezielt zusammen.
00:41:13: also ich sag mal Da wird niemand reinkommen, der diese Team-Dynamik nicht unterstützt.
00:41:19: Gleichzeitig hat da aber auch Athleten dabei die unglaublich gut für die Team- Dynamik sind, die zum Beispiel dann nicht zahlen oder eigentlich kein Adidas Contract mehr haben.
00:41:28: also ihm ist ich sag mal die Spitzenleistung von seinen vier fünf außergewöhnlichen Athleten schon wichtig und erbaut das team da eigentlich drumherum.
00:41:36: Und ich sage mal ist da auch ein Stück weit kompromisslos.
00:41:40: Also da kann Top-Athlet sein wenn er nicht passt dann passt ja nicht Dann würde er das nicht machen.
00:41:45: Wenn ein Athlet gerade ein Problem hat und das Geld vielleicht einfach nicht mehr hat, dann unterstützt er den auch.
00:41:51: Und erhält ihn auch irgendwie auf irgendeine Art und Weise im Team.
00:41:54: Also am Ende ist es sehr erfolgsorientiert aber auch menschenzentriert also auf einer gewissen professionellen Art die sein muss trotzdem, ich sag mal, empathisch.
00:42:07: Das glaube ich das richtige Wort.
00:42:09: Ich finde das sehr interessant, weil diese Blickwinkel sollten wir auf jeden Fall auch nutzen.
00:42:15: Du hast diesen Einblick auch, dass man mal schaut wie kann ich von der Struktur her auch mal vielleicht was anderes anschauen oder vielleicht auch mal etwas anderes gehen so wie er das macht und andere Trainingsgruppen jetzt sich gestalten?
00:42:33: Ich finde es sehr interessant auch, da kann man natürlich viel mitnehmen.
00:42:38: Begrenzt er die Anzahl auch oder sagt ja ich höre aber dann habe ich Assistenz Trainer.
00:42:43: Oder wie macht er das?
00:42:45: Na der Betreuungflüssel ist dann trotzdem am Ende des Tages wenn man es runter will, trotzdem eins zu drei und eins zu vier also so wie's glaube ich auch sein sollte viel größer aus der nicht.
00:42:54: Am ende ist er der Head Coach und dirigiert das ganze.
00:42:58: Und ich sag mal Ich hab's auch immer wieder erlebt dass Die Männersprinngruppe, die Frauensprinngruppen, die Langsprinn-Gruppe nacheinander kommen.
00:43:08: Es gibt dann auch Einheiten, die gleichzeitig stattfinden.
00:43:10: Das kommt immer auf die Teamdynamik oder das Trainingsmittel an.
00:43:14: wenn man ein Intensive Tempo-Programm berg'anläufe oder auf dem Rasen auf irgendeine Art und Weise stattfindet, ja da nutzt der das mehr?
00:43:21: Dann scheucht er die gemeinsam über den Rasen weil es einfach Teil des Leides, halbes Leid.
00:43:28: Wenn es spezifisch wird, riecht das runter und wenn's kompetitiv wird dann holt er sie wieder zusammen und so weiter und sofort.
00:43:34: also der hat ein Mix aus allen und nutzt wie gesagt die Synergien und hetzt die aufeinander und trennt sie wieder und geht rein und betrachtet im nächsten Moment wieder aus dem Prozess.
00:43:46: Also du wüsstet nicht Du siehst dort alles.
00:43:50: Das macht auch so spannend quasi.
00:43:53: Ich bin noch in den letzten Jahren In den letzten Jahren nicht, aber dieses Jahr waren wir wieder sechs Wochen da und es war wieder eine unglaublich lehrreiche Zeit.
00:44:01: Und dann dazu die Kommunikation, die im Jahresverlauf stattfindet hilft dann schon
00:44:10: sehr gut weil ich denke nicht jeder und das geht ja eigentlich auch gar nicht kann dann so kommunizieren mit Lens und wenn man dort in Eindruck oder dass auch mal richtig aufnehmen kann über so eine zeit Dann ist es natürlich gut, das wäre nämlich auch mal eine Frage gewesen.
00:44:26: Habt ihr über dieses Jahr auch eine gewisse Kommunikation wo euch mal austauscht und vielleicht mal bei Meetings dann wieder in Europa euch treffen könnt?
00:44:36: Findet das auch statt?
00:44:39: Naja der besucht zum Glück andere Meetings als ich.
00:44:42: von daher ist das Zusammentreffen relativ wenig.
00:44:45: Wenn man betrifft sich dann Meetings wie in Luzern oder sowas da sieht man sich schonmal funktioniert eigentlich übers Telefon.
00:44:53: Und Becky war jetzt zum Beispiel das erste Mal im Herbst, zwanzig, fünfundzwanzig da hat dort mal vier Wochen oder drei Wochen mit trainiert um das auch mal zu erleben weil wir bisher immer nur März, April, Mai dort waren.
00:45:09: und ich sag mal so schließt sich der Kreis oder so entsteht ein Gesamtbild.
00:45:15: die Kommunikation im Sommer ist dann eigentlich mehr über das Telefon Permanent zwischen Florida und Europa, Amsterdam pendelt.
00:45:24: Und da kommt man in keinem Prozess mehr rein weil die Wettkampfstruktur so unterschiedlich ist.
00:45:29: aber die Phase November Dezember Januar Februar März April Die ist schon sehr kontinuierlich.
00:45:37: und ja Da findet heil viel statt.
00:45:43: Interessant.
00:45:43: Aber natürlich möchte ich dem Bogen wieder zurückführen und sagen natürlich, der Mensch Jörg Möckel ist heute Mittelpunkt.
00:45:53: Ja das war ja jetzt nur hinleitend so.
00:45:55: Du warst deine Station dann Coach Trainer DLV Sprintrainer Und hast jetzt aktuell dein Team aufgebaut.
00:46:06: Das ist natürlich von außen gesehen auch wieder extrem interessant wie du das dort machst.
00:46:14: Es ist so ein bisschen, wo du sagst ja ich schaue mir bestimmte Sachen an USA und was können wir hier nehmen um natürlich in Deutschland in Europa auch den Sprint nach vorne zu bringen aber auch in Anführungsstrichen richtig super Team zu bilden.
00:46:31: Hast du den Schritt auch gesagt ja ich habe ein Vorbild und es funktioniert ja auch?
00:46:37: Ich probiere das nicht sondern mache das jetzt auch mal bei dir.
00:46:43: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll.
00:46:45: Ich sage mal, ich bin aus den internationalen Wettkämpfen, zwanzig, sechzehn, zwansich, siebzehn und achtzehn relativ frustriert rausgegangen war nie so richtig glücklich mit den Ergebnissen die wir als Deutscher sprühen aber euch auch als Heimtrainer erzielt habe und gerade Zwanzig abzehnt.
00:47:02: mein Obermannschaft in Berlin war ich mit fünf Athleten vertreten und keiner war so richtig gut.
00:47:08: Rebecca Hauser eine Bronzmedaille, aber das Gesamtergebnis in dem Jahr war einfach auch nicht gut.
00:47:12: Und ich war da einfach unzufrieden und habe überlegt wie geht denn das wirklich?
00:47:17: Ich hatte damals acht oder neun erwachsener Athleten in der Gruppe und wie gesagt, keiner war sehr richtig gut!
00:47:22: Und wieder mit Lerns vor allen Dingen auch drüber geredet.
00:47:25: Er sagt Jörg es geht nur über ein Team du kannst es nicht alleine lösen.
00:47:30: Dann dachte ich mir okay ich muss das ändern.
00:47:33: Das hat mich insgesamt reduziert in meiner Bundestraineraufgabe, die so gut wie möglich gemacht.
00:47:39: Aber drumherum einfach die Athletenanzahl ist das mal so gut es geht runtergeschroppt und angefangen Trainer auszubinden weil ich dachte alleine kann ich die Welt nicht retten aber gemeinsam wird sie vielleicht ein kleines Stück Wett besser.
00:47:55: Du musst ja eine Sprache sprechen oder eine Philosophie haben.
00:47:58: da war für mich der Weg.
00:47:59: auch ich muss das mit Verbündeten machen junge Menschen zu suchen und versucht sie zu begeistern diesen Trainerjob zu machen.
00:48:08: Und da sind ein paar entstanden, das ging in den Jahr zwanzig achtzehn ungefähr los.
00:48:13: Ich habe gesagt okay ich brauche halt auch für eine Athletenbetreuung eins zu drei, eins zu vier.
00:48:17: aber ich brauch auch diese kompetitive und ich brauch auch diese soziale Komponente und ich brauchen eine Gruppe.
00:48:24: Aber Verantwortung eines Trainers ist ja auch den Athleten da so best oder so gut wie möglich zu fördern.
00:48:30: also erst mal reduziert, damit ich einen vernünftigen Betreuungsschüssel hatte angefangen Menschen auszubilden und dann die Idee gehabt so wie ich verbündete Entwickler oder Motiviere.
00:48:44: Dann einfach auch Athleten Stück für Stück daneben zu stellen.
00:48:47: Die Bock haben so ein Weg zu gehen Und das ging irgendwo zwanzig achtzehn los und dauert bis heute an und hat eine Form angenommen mit der ich damals gar nicht gerechnet habe.
00:49:01: Absolut spannend.
00:49:03: Weil das ist ja diese Kombination, das Team an Athletinnen und Athleten aufzubauen aber auch gleichzeitig die Coaches mit einzuarbeiten weil dann hinterher natürlich der Betreuungsschlüsse extrem gut ist so aber auch die Philosophie die man dort fährt.
00:49:18: Das ist ja auch interessant.
00:49:19: ich hatte dann... Ich glaube es war kurz nach dieser Zeit hattest du einen Vortrag bei der A-Trainer Fortbildung.
00:49:29: Ich glaube, das war ein Keenbaum.
00:49:31: Weil ich erinnere mich jetzt wieder an den Raum.
00:49:33: Du hast ganz klar gesagt du hast keinen Bock mehr auf diese Mittelmäßigkeit sondern wenn einer was machen will dann muss das schon wirklich auch in einem professionellen Umfeld aber auch natürlich handeln, münden ja dass es auch wirklich durch in Anführungsstriche getaktet ist nicht nur das Training wichtig ist sondern Regeneration da wird Ernährung dazu und so weiter kann ich mich noch dran erinnern.
00:49:59: Sehr, sehr interessant.
00:50:01: War wie immer ein bisschen... Ich bin ja auch ein sehr emotionaler Mensch, ne?
00:50:04: Nimm mir meine Emotionen und nimmst du mir ein Stück weit meine Stärken Und war auch sicherlich ein bisschen provokant alles formuliert.
00:50:12: Aber am Ende des Tages Wie gesagt wir betreiben so viel auf und geben soviel Herzblut da rein in diese Sache.
00:50:21: Das soll sich für alle die da mitmachen lohnen und damit mein ich nicht irgendwie Geld verdienen oder so.
00:50:27: Es soll sich vor allen Dingen auf dieser emotionalen Ebene lohnen und ich sag mal, wenn wir über den Tellerrand hinaus schauen wollen und irgendwo auch Spitzenleistung erziehen wollen, dann läuft das nur über Emotion mehr.
00:50:39: Und da die extra Meter zu gehen oder die extra Minute zu machen oder am Abend sich nochmal hinzulegen und den Körper noch einmal vorzubereiten – das ist eine emotionale Komponente!
00:50:50: Dafür brauchen wir Vertrauen und dafür brauchen wir Rückhalt diese Hingabe und bekommen mal böse formuliert einen jungen Menschen dazu, ob das ein Athlet oder Trainer ist genau dieses extra Prozent zu machen.
00:51:06: Und dafür ist es halt.
00:51:09: also das geht nur über Emotionen glaube ich und die würde ich heute mittlerweile ein bisschen positiver formulieren.
00:51:17: aber an dem Thema ändert sich eigentlich
00:51:19: nichts Genau.
00:51:22: Und ich denke mal, das sind die Grundlagen, die dann auch für den Coach sehr wichtig sind und da kann man natürlich viel viel rausziehen.
00:51:34: und wenn man den Bogen jetzt weiter spannend zum Jahr zwanzig sechsundzwanzig, die Gruppe wie sieht sie aktuell aus?
00:51:43: Quantität und vielleicht ganz kurz wer ist, wer trainiert jetzt bei dir?
00:51:50: Ich bin mittlerweile bei einem Athleten-Mix angekommen von Leichtathleten.
00:51:55: Das Sack Speed Team sind Leichtadeleten ab der U-Achzehn sozusagen, da sind relativ viele Trainer dabei, Melle Kreuda zum Beispiel um den zu nennen, der die ganze Jugend quasi organisiert und betreut aber auch auch weitere Coaches sozusagen, die da gerade ran wachsen und sich entwickeln um einen geilen Job machen.
00:52:18: Und wir haben relativ ich glaube vierundzwanzig oder sechsundzwannzig jungliche Athleten und zehn zwölf Erwachsene.
00:52:25: Rebecca Hase kennt man glaube ich am besten.
00:52:28: Ich sage mal ich kümmere mich vor allen Dingen um die Erwachsenen-Atleten und um die Leichtathletik.
00:52:32: drumherum ist jetzt auch noch ein Team entstanden oder entsteht ein Team aus anderen Sportarten und das macht es grad unglaublich spannend.
00:52:41: Ich lerne da unglaublich viel.
00:52:43: Also ich habe selten soviel wie in den letzten zwei Jahren gelernt und ich sage mal, darüber verdiene ich auch einfach Geld.
00:52:50: In der Leichtathletik ist nicht so viel Geld als in anderen Sportarten.
00:52:53: Und darüber finanziert sich das Ganze für mich ein Stück weit auch.
00:52:58: Wie gesagt, ich bin dankbar, dass ich diesen Job machen kann, macht ihn geführt twenty four seven und hat einen riesen Spaß daran!
00:53:08: Das hört man in jedem, wenn wir uns unterhalten im Gespräch.
00:53:12: Dass das natürlich die Leidenschaft und dass bei dir da Spaß auch als Grundlage ist.
00:53:16: Obwohl, wenn man es von außen sieht super viel Arbeit dahinter steckt.
00:53:21: und deswegen Hut ab ein Coach auf diesem Level.
00:53:26: Meine Güte, das ist nicht nur als Trainer sondern als Im-Management-Bereich und du musst alles koordinieren.
00:53:32: Deswegen Hut ab!
00:53:33: Daran bin ich gut geschlecht.
00:53:35: Bitte?
00:53:36: Ja genau, wenn
00:53:37: ich wirklich schlecht.
00:53:39: Aber trotzdem irgendwo ob du das machst oder ein anderer das machst und dass jeder seine Stärken schwächt immer.
00:53:49: Interessant ist es natürlich auch wenn man das jetzt weiter betrachtet.
00:53:54: uns gibt sehr viele Ansatzpunkte wo wir uns jetzt unterhalten könnten.
00:53:58: aber ich habe dann natürlich noch einen kleinen Tipp gleich nach diesem nächsten Bereich.
00:54:03: jetzt hier Stichwort, was macht überhaupt Speed aus?
00:54:06: Und du hast es gesagt.
00:54:07: Leicht Athletik eine Sache, Linneera Sprint Bob gehört dazu aber Gamespeed die ganzen Spielsportarten Fußball also ihr alles mit Speed.
00:54:17: Also wenn man jegliche Meisterschaften sieht was da alles getrackt wird also jeder Spieler wird gemessen und weiß ich was all das Ich will gar nicht vorweingehen Geschwindigkeit, Fußball und leichter Litik.
00:54:29: Und wie man das alles misst?
00:54:31: Gar nicht!
00:54:32: Aber nichts ist so.
00:54:33: trotz muss in diesem Spielsportarten natürlich die Geschwindigkeits sehr hoch sein damit ich bestimmte Systeme überhaupt spielen kann.
00:54:41: Ja es wird immer alles schneller und das machst du auch und deswegen ist es natürlich ein spannendes Thema Wie man dort bestimmte Sachen integrieren kann.
00:54:52: ja also Ich weiß nicht, ob du vielleicht mal paar Vereine mal aufsehen kannst wo du aktuell tätig bist.
00:55:02: Das wäre ja auch mal spannender.
00:55:05: Na ich sag mal aktuell die anderen Sportdaten das war jetzt relativ viel im Boxen tatsächlich.
00:55:11: Ja!
00:55:13: Das ist ja auch wirklich richtig.
00:55:15: Also für mich.
00:55:16: da habe ich mir unglaublich viel rausgenommen.
00:55:18: dann auf einer ganz anderen Ebene Ballett weil etwa auch super spannend was Bewegungskontrolle und Genauigkeit angeht.
00:55:26: Auch super spannendes Thema, auch Muskelstruktur
00:55:28: usw.,
00:55:29: in dem Bereich.
00:55:29: das ist ganz weit weg von dem was ich bis dahin kannte.
00:55:33: und dann wird gerade dieses Bob-Thema ein bisschen präsenter durch Francesco Friedrich.
00:55:40: der hat wirklich noch mal vier Jahre vor und da bin ich zum einen gespannt, zum anderen dankbar dass ich den oder dieses Team begleiten darf.
00:55:49: Und dann ist es halt auch wirklich viel Fußball.
00:55:52: Und Fußball, ich sag mal relativ viel bei Aminia Bielefeld, deine Region aber auch Union Berlin, HTWC, VfB Stuttgart.
00:56:01: solche Vereine oder solche Athleten solcher Vereine aber auch solche Vereinen sind gerade aktuell ein Dauerthema.
00:56:09: und ich sage mal dritte und vierte Liga so ein bisschen was.
00:56:15: weil auch da es sind unglaubliche Athleten.
00:56:19: Ich habe immer gedacht, so ein Fußballer ist nicht schnell oder wie auch immer und musste mich da komplett revidieren.
00:56:26: Das sind unglaubliche Athleten die wirklich einen riesigen Job machen und da bin ich auch wirklich überrascht mit welchem Aufwand die den Sport betreiben und was die drum herum alles machen um quasi jedes Wochenende immer wieder auf dem Platz zu stehen oder zweimal in der Woche unsere Höchstleistung zu erzielen.
00:56:44: das hat mir Auch nochmal auf einer ganz anderen Ebene für die Leichtertätik, die Augen geöffnet.
00:56:50: Weil ich sage mal, die Option dass das im Fußball nicht geht, geht halt nicht.
00:56:54: Also gute Lösungen und den Übertrag in die Leichtätik zu bringen war auch spannend ja?
00:57:02: Ja sehr interessant genau!
00:57:03: Das ist ja das Professionelle wo vielleicht wir oder ich jetzt vor Jahren noch gesagt haben ja im Fußball da ist es eben vielleicht nicht so professionell alles geordnet hat sich natürlich jetzt vielfach überholt.
00:57:18: Das sind jetzt Strukturen, das ist das Kapital logischerweise.
00:57:23: aber wenn man sieht dass eines die Peak Performance die ich in der Saison bringen muss was ich immer so schön anbringe und das andere sind die vielen, vielen, viele Höhepunkte sodass so ein paar Spieler ja über vierzig noch wirklich Weltklasseleistungen darstellen dann musst du ja auch hinkommen Du darfst ja nicht in drei Jahren abnutzen, sondern du musst ja schauen wie kann ich das weiterentwickeln auch und wie kann man präventiv diese Form, diese Möglichkeit noch weiter nutzen?
00:57:53: Das finde ich auch spannend.
00:57:54: Unglaublich!
00:57:56: So eine gute Arbeit statt ist wirklich beeindruckend.
00:58:00: Da kann man nur lernen.
00:58:01: Also das ist wirklich vorbildhaft und da nehmen wir uns jetzt schon relativ viel raus.
00:58:08: Deswegen ist diese Arbeit wirklich gewinnbringend, da auch in den anderen Sportdaten zu agieren.
00:58:12: Und das ist auf einer Ebene hat es jetzt stattgefunden wo ich gesagt habe wow hätte ich mir so nicht vorstellen können und auch da bin wieder dankbar dass ich das lernen durfte oder da reingerutscht bin oder wie auch immer.
00:58:22: also ob das jetzt Ballett oder Fußball oder Bob-Sport ist das bringt schon ich sag mal das bringt relativ viel zusammen was uns dann auch helfen kann.
00:58:34: für die Sprintleidenschaft
00:58:37: Sehr interessant, da sind wir bei einem Thema natürlich beim großen
00:58:40: Begriff Sprint
00:58:41: und ich kann mich jetzt hier nicht aus dem Podcast lassen.
00:58:45: Selbst wenn nur ein... Ich esse mal so an Teezan was dein Wissen in den Sprintbereich überhaupt darstellt.
00:58:52: aber ich habe ja gesagt kleiner Cliffhanger für alle die das jetzt hören der Jörg Möckel wird beim Speed-Summit, zwanzig, zweixendzwanzig vierzehntel und fünfzehnter November als nicht nur Speaker.
00:59:07: Und ich denke wir werden ihn auch da ja ich sage mal begeistern können dass er auch live mal seinen Workshop und sein ja ich sag mal bestimmte Aspekte im Training darstellt.
00:59:17: Deswegen freuen wir uns das Jörr natürlich beim Speed Summett dabei ist und wo er in diese Themen nochmal reingeht die wir jetzt so ein bisschen antiesen.
00:59:25: deswegen Jörk herzlichen Dank dass du dabei bist.
00:59:28: Ich freu mich wie ein kleines Kind.
00:59:29: Mit gutem.
00:59:30: Ja, ich freue mich auch und viele nach dem letzten Spiezammel wo wir nur angeteasert haben, haben begeistert darauf reagiert.
00:59:38: und was wir von E-Mails bekommen haben.
00:59:41: wann macht er auch mal Workshops?
00:59:43: Wann macht der mal Workshop?
00:59:44: Wanne zeichter das mal!
00:59:45: Und jetzt haben wir es ja.
00:59:47: also deswegen freue ich mich umso mehr.
00:59:49: aber
00:59:50: ich
00:59:51: gehe da nochmal rein.
00:59:52: so stichwort Sprinttechnik für viele natürlich so.
00:59:56: wie sieht er das?
00:59:57: und wir könnten jetzt alles unterteilen, Start usw.
00:59:59: Aber wenn man nochmal hingehen, Sprintleistung, wenn einer von außen kommt und dich mal fragt welche Faktoren sind jetzt wichtig um überhaupt sehr schnell Sprinden zu können?
01:00:16: Global!
01:00:17: Noch nichtmals nur Technik wo du sagst was sind die wichtigsten Faktore?
01:00:22: Am Ende des Tages dreht es jetzt um die Kontaktzeit, die Frequenz und die Schrittlänge.
01:00:26: Also als globales Thema Und dann auf irgendeine Art und Weise müssen wir das zusammenbringen und da spielt dann die Technik mit rein.
01:00:34: Wenn man von Technik reden, dann haben wir irgendwo ein Technikmodell Dann wird's kompliziert weil dann entstehen viele Mythen und Gerüchte um diese Technik.
01:00:44: Da müssen wir halt ein bisschen aufräumen vor allem in Deutschland.
01:00:48: Es ist das nächste Problem, dass wir Deutschen sind wie wir sind.
01:00:54: Wir wollen es perfekt und super genau machen.
01:00:57: Und das ist halt nicht die natürliche Art des Sprintens.
01:01:01: Das sind so diese Schlüsse im Moment über die wir reden, bei der Spitzhammel dann wahrscheinlich auch irgendwo aufgreifen werden oder ordnen werden oder zitieren werden
01:01:12: Genau, genau.
01:01:13: Vielleicht gehen wir gar nicht auf die Golden Positions ein?
01:01:16: Ich weiß gar nicht ob du das jetzt noch nutzt oder ob du sagst, da ist schon eine Weiterentwicklung wieder passiert.
01:01:20: Das war am Anfang mal so die Positions, die natürlich als wie soll ich das sagen Coach-Eye wichtig sind, obwohl da war man schon sehr, sehr gutes Auge um bei Höchstgeschwindigkeit das wirklich zu erkennen.
01:01:35: Nutzt du das noch diese Golden Positions oder...
01:01:38: Ja, schon für mich ist das das sage ich mal das Basishandwerkzeug von von jedem Sprinttrainer und wenn du die Position nicht kennst.
01:01:46: Das sind am Ende das fünf Positionen, die wir bei herausragenden Athleten immer und immer wieder erkennen in unterschiedlich ausgeprägten Niveaus.
01:01:54: Und ich sag mal dann ist es halt irgendwo das Feingefühl des Trainers zu entscheidend veränder' ich eine Position oder nicht irgendwie veränder ich die Position ja?
01:02:06: Aber um diese fünf Position dreht sich's am Ende im Sprint.
01:02:11: Ich nutze sie immer wieder und kontrolliere Positionen einfach um Sprint oder Sprintposition auch irgendwo objektiv betrachten zu können, dann bewerten zu können.
01:02:18: Und dann einfach auch eine Veränderung herzuleiten oder eben nicht.
01:02:22: Das ist dann wieder Individualität oder Bauchgefühl oder ich muss die Position erst mal kennen und können.
01:02:31: Wie gesagt, auf Grundlage von was begehrt sich denn ein Sprint?
01:02:33: Wenn ich nicht irgendwo objektive Parameter habe und das kann nicht nur eine Zeit sein sondern es müssen halt auch einfach Positionen sein aus denen dann irgendwo Zeiten resultieren.
01:02:43: Und dafür haben uns diese Golden Positions wie wir sie genannt haben oder diese fünf Positionen einfach mehr Möglichkeiten gegeben um zu sagen, dass ist eine gute Sprintechnik aus dem und dem Grund.
01:02:56: Das gibt ja natürlich in der Artikulation mit den Athleten auch einfach Sicherheit Und das fühlen die dann auch.
01:03:02: Ich sag mal mit mehr Sicherheit und Überzeugung, in so einem Prozess zu agieren führt eigentlich meistens zu positiven Ergebnissen?
01:03:10: Absolut!
01:03:10: Wie gesagt damals habe ich das massiv von dir gehört...
01:03:14: ...und ich
01:03:16: pass ja auf das massierte Lernen.
01:03:18: genau da hatte ich natürlich sofort das mitbekommen.
01:03:22: Und genau, wir machen das diese Golden Positions.
01:03:25: Diese five golden positions die Speed Summit da werdet ihr sie erhören und so weiter.
01:03:31: Machen wir jetzt gar nicht weil es gibt noch so viel... ...die wir dort oder was wir heute nochmal anbringen können.
01:03:38: aber es mich interessiert du hast natürlich den Sprint, Kurzsprint usw.
01:03:43: Stichwort Vierhundert Meter Technik.
01:03:47: ist es wie würdest du sagen?
01:03:49: Ist es ein Unterschied zu normalen?
01:03:50: richtig High-Speed In Anführungsstriche, hundert Meter Technik.
01:03:55: Oder wie würdest du das trainieren?
01:03:58: Ein Vierter Meter Sprint-Technik oder...
01:04:01: Ja, so man unterscheidet ja normal gar nicht nach dem Motto aber manchen so mit Puls kam mal von einigen Trainern die gesagt haben vielleicht ist dann doch eine andere Technik im Vierhundert Meter Sprints zu nutzen.
01:04:15: ich weiß in alten Büchern Ja, da gab es immer eine Unterscheidung.
01:04:19: Es gab immer eine unterscheidungen, vierhundert Meter schrückt und so weiter.
01:04:24: Aber siehst du das genauso?
01:04:25: oder sagst du, nee eigentlich nicht?
01:04:27: Naja
01:04:28: ich sage mal am Ende des Tages dreht sich ja immer wieder auch dann irgendwo um die Stärken.
01:04:34: Und dann hast Du sicherlich aufgrund Deiner körperlichen Voraussetzungen große Athlete.
01:04:38: kleine Athleten wie auch immer unterscheiden sich ja dann einfach.
01:04:41: auch unterscheidet sich ja auch Sprintechnik von mir aus den Beschleuniger oder den Topspeed-Atleten, oder dem metabolischen Atleten.
01:04:48: Und wenn ich dann den da abholen will wo er steht, muss ich ihn auch irgendwo klassifizieren und rausfinden warum der was besonders gut macht.
01:04:58: Ich weiß ein Speed-Atlät, der muss auch beschleunigen können und der muss auf Stoff wechseln können aber das Rennen wird wahrscheinlich aufgrund seines TopsPEEDs gewinnen.
01:05:09: Kein Stopp Top Speed Training der Welt findet ohne eine Stoffwechselkomponente statt oder ohne eine Besteilungskomponente.
01:05:16: Darüber, den Speed zu entwickeln ist dann ein stärker orientierte Ansatz und ähnlich sehe ich das auch mit dem mit dem Fiat-Meter Modell weil das sind dann metabolische Typen und die kompensieren dann, ich sag mal, nehmen wir es mal mangelhafte Technik aufgrund ihrer Stoffwechselfähigkeiten und ziehen vielleicht sogar aus ihrer Backside Mechanics sogar noch einmal so ein bisschen Kraft um dann über eine zyklische Arbeitsweise, wie auch immer man das nennen möchte.
01:05:45: Kompensieren die dann und kompensieren aufgrund ihrer Stärken die Schwächen in dem Nennges Technik Top Speed sprint und sind aber auch genau deswegen gut.
01:05:57: Das heißt ich sage mal Sprintechnik grundsätzlich ist schon ein Zeitmechanik.
01:06:01: Der deutsche Trainer will es besonders gut machen und treibt den Athleten gerne im Gradlinien perfectionismus und nimmt ihn damit quasi Reflexivität, treibt in die Wildkürlichkeit.
01:06:13: Und macht ihn dann daran fest.
01:06:15: am Ende des Tages geht es nicht darum so schön wie möglich zu rennen sondern so schnell wie möglich.
01:06:18: das sind reflexive Komponenten Die vor allen Dingen in der Mühlung dann auch vierhundert Meter stattfinden wenn der Athlet am Ende ein Lösungsmodell hat was für ihn individuell gut ist und der technischen Komponente trotzdem nahe kommt.
01:06:34: ich meine du weißt wie es ist du rennst nicht um zu laufen ohne eine adäquate Sprintechnik.
01:06:42: Auf irgendeine Art und Weise muss das richtig finden, aber es muss nicht perfekt sein!
01:06:45: Es muss reflexiv sein oder gut sein und es muss eine individuelle gute Lösung für den Adäten sein.
01:06:50: Aber der Trainer muss natürlich wissen was eine gute Sprinttechnik ausmacht.
01:06:54: Wenn er das nicht weiß wird da keine Veränderungen herbeiführen können die sinnvoll ist ja?
01:06:58: Und die Veränderung muss so sein dass der Adäte besser wird.
01:07:02: Sonst ist nicht der Athlet irgendwie schlecht oder doof, sondern der Trainer hat die falsche Intervention gewählt und auf den Ebenen läuft das ab.
01:07:09: Und keine Frontside-Mechanik der Welt funktioniert ohne Backside-Mechanik.
01:07:13: also wir brauchen das.
01:07:14: es gibt nicht entweder oder es gibt beides ja und dass muss halt in einem richtigen Verhältnis stehen und das ist richtige Verhältnisse bei Noah Leitz ein anderes als bei Justin Gettlen oder wie auch immer.
01:07:30: Auf der Ebene muss ich es halt sehen.
01:07:31: Ich muss den Athleten da abholen, wo er steht und der eine ist ein bisschen Kontaktzeiten orientierte.
01:07:36: Der hat unglaublich gute Kontaktzeite und der andere hat eine andere Schrittlänge oder dominiert über eine Flugzeit oder oder oder.
01:07:45: und aufgrund ihrer Stärken entwickle ich ja dann auch so eine Technik.
01:07:49: und wie gesagt eine Position zu verändern damit der Athlet vielleicht technisch besser läuft aber langsamer ist jetzt eigentlich keine Option.
01:07:59: zusammengefasst, ich muss das nötige Know-how haben um erkennen zu können was erst mal richtig sein sollte und dann die Verfügbarkeit haben um das Richtige auch zu verändern.
01:08:12: Das Ergebnis zählt also.
01:08:14: es ist ein rein ergebnisorientierter Sport und wir müssen besser werden.
01:08:17: von daher bin ich nicht bei richtig oder falsch sondern bei wo fange ich an?
01:08:23: Und was kommt dabei raus irgendwo da?
01:08:28: Danke.
01:08:28: Sehr interessant, man betrachtet selbst wenn man Karsten Warholen betrachtet.
01:08:33: In gewissen Phasen denkt man ja könnte sollte er nicht mehr Frontzeit vielleicht machen aber wie du das jetzt ausgeführt hast wäre das eventuell der komplett falsche Weg?
01:08:45: Absolut!
01:08:46: Du nimmst ihm sehr Reflexivität und dann wird das Ganze willkürlich und willkürlich nicht lange aufrechterhalten können auch nicht schnell und das darf es halt nie werden.
01:08:57: Deswegen immer wieder, wenn wir eine Bewegung verändern als Trainer.
01:09:01: Wir haben die Verantwortung dafür.
01:09:02: Wir sind die Dirigenten und dann muss sie besser werden.
01:09:06: Nicht immer im ersten Schritt auch gerne mal im zweiten Schritt aber ich muss es kontrollieren.
01:09:10: Und ansonsten ist es so ein bisschen Lotto spielen oder Roulette oder wie auch immer und das darf halt nicht passieren dass der Athlet nachher auf die Bahn geht denkt er macht alles richtig und rennt langsamer.
01:09:20: also die Verantwortung haben wir.
01:09:23: Ich weiß welche Verantwortung das ist und wie schwer das ist Aber wir müssen uns am Ende des Tages auch immer wieder in die Augen schauen können und sagen können, wir haben das Beste draus gemacht oder mit dem besten emotionalen Input sind wir da reingegangen.
01:09:36: Und alles andere.
01:09:39: wenn es dann nicht funktioniert, dann war das kein Fehler.
01:09:41: Da war das einfach nur ein weiterer Baustellen um erfolgreich zu sein und scheitern ist kein Fehler
01:09:48: absolut.
01:09:49: also auch da nochmal die richtige Richtung kann ich nur sagen hört euch das an ist ganz wichtig.
01:09:55: Da gibt es natürlich ganz andere Gesichtspunkte, die dann hinterher für die Weiterentwicklung wichtig sind.
01:10:01: Aber Jörg auch hier im Podcast, wir nähern uns so langsam der Ziellinie – das sage ich zweimal öfters und ich sage das aber heute nochmal ganz bewusst, wie könnten noch Stunden weiter erzählen?
01:10:15: Aber dass wir das ein bisschen eingrenzen, alles andere!
01:10:18: Es ist jetzt nicht so'n künstlicher Teaser kommt wirklich zum Speed Summit.
01:10:22: Es ist nicht der gleiche Effekt, als wenn man das nur digital irgendwo sieht sondern hier könnt ihr auch dann natürlich mit den Menschen sprechen.
01:10:31: aber ich will noch mal einen Ansatz nochmal, also ein Thema nochmal aufgreifen Jörg und zwar Stichwort Neuroathletik, Neurosystem, neurozentriertes Training.
01:10:48: Das hast du in deinem Coaching ja auch eingebaut.
01:10:52: Nervensystem, in Anführungsstriche, Optimierung... Wie bist du da hingekommen und was ist der Stellenwert heute im Training?
01:11:00: In
01:11:02: den Zwanzig-Viertzen ist David Stoll gerade Europameister geworden in Zürich ein Kohlstoßen.
01:11:07: Und David ist so ein bisschen mein kleiner großer Bruder.
01:11:10: Den kenne ich schon ewig und er als Athlet, ich als Trainer.
01:11:14: Wir sind so ein bißchen parallel gewachsen ... bei Sven damals so ein bisschen auch.
01:11:18: und wie gesagt, ... ... Storli, zwanzig vierzehn Europamesser gewonnen.
01:11:22: Und dann ist er ja eine Person der einfach Interesse weg.
01:11:27: Und da meinte Storlis so, Jörg ich habe morgen Termin mit einem,... ...der macht komische Übungen mit mir und dann bin ich besser.
01:11:33: Sagt Storly, ich komme mit, ich muss auf die aufpassen.
01:11:35: Also bin ich mit Storley nach Leipzig ins ERT gefroren... ...und da war Lars Linnardt und hat gesagt, wie gesagt komischen Übung
01:11:43: gemacht.".
01:11:44: Und ich habe zwei Stunden mit allem, was ich hatte versucht zu verhindern das errichtete.
01:11:49: Ich dachte ja damals weiß schon viel und kann schon viel... ...und ich hatte keine Chance.
01:11:56: Also hat Storley definitiv besser gemacht in dem Moment.. ..und hat danach mit mir ein-zwei Sachen auch probiert und durchgegangen.
01:12:05: Das hat mich abgeholt.
01:12:06: Lars ist mittlerweile einer meiner besten Freunde.
01:12:10: Da begann irgendwo unsere Reise Bücher später und viele Gespräche, Sessions und wie auch immer.
01:12:18: Und ihr müsst wissen für Lars ist es gefühlt genauso der gleiche Aufwand nach Washington zu fliegen als mit dem Zug nach Kenne zu fahren.
01:12:27: Ist ungefähr das Gleiche!
01:12:28: Der war verdammt oft hier.
01:12:30: Ich habe viel von ihm gelernt.
01:12:32: Das war so der Start in die Neuro-Atletik.
01:12:36: Was ich dazu sagen kann... Mein Trainer denkt nochmal auf ein anderes.
01:12:41: ... auf einem anderen Niveau verändert, ... ... im Bezug auf den Umgang mit Athleten und so weiter.
01:12:47: Und sofort.
01:12:47: also das ist ... ... glaube ich noch mal eine Podcastfolge wert Thomas?
01:12:51: Ich finde auch dass wir sollten auf jeden Fall ... ... nochmal einen weiteren Podcast machen weil es sind noch so viele ... ... Themen die wir dort allein in diesem Thema reinbringen können... ... ja und deine weiteren Themen die fasse ich gleich nochmal ein bisschen zusammen ... ... sollten wir auf jeden fall machen.
01:13:10: Das jetzt noch mal zu dem Bereich ja Nervensystem, Nerven-System in den Griff bekommen ist ja aktuell.
01:13:15: Also ich war ja selbst im deutschen Meisterschaften in Wattenscheid und hab hinterher das natürlich auch mitbekommen Medien
01:13:21: etc.,
01:13:22: die.
01:13:22: Diener Lürmkämper hat ja nochmal gesagt hier danke deine Person sie hatte da Probleme zackn bis et cetera und war völlig im Nerven System derangiert sag' ich mal und du hast dort ihr auch geholfen.
01:13:41: Ja, ich sag mal.
01:13:42: Ich bin ja... Becky und Gina sind beste Freundinnen.
01:13:44: Ich kenne Gina seit ... ... zweitausendfünfzehn ... ... ähm ... Ja, seit zweitausend fünfzehn!
01:13:51: Und die Beziehung von den beiden ist echt eng und wie gesagt man reißt sehr durch die Welt gemeinsam.
01:13:58: Wir waren in Peking und wir waren in Rio und überall Man lernt sich auch wirklich kennen.
01:14:04: Durch die Clermont-Aufenhalte sowieso noch mehr.
01:14:06: Ich glaube Gina ist seit zwanzig achtzehn Ja, ich weiß es gar nicht.
01:14:10: Siebzehn oder achtzehn in Clermont und ich sag mal ein Stück weit wir uns auch wie nach Hause kommen.
01:14:16: und dieses Jahr war mir halt auch dort wieder sechs Wochen und dann hat man in Claremont den Prozess schon angefangen.
01:14:23: Jeden Tag mit Gina auf irgendeine Art und Weise ein Testing gemacht und einen Checkup ob die Systeme stehen und wie auch immer dann entwickelt man ja auch ein Gefühl für den Athleten.
01:14:31: Und weil ich die da schon sechs Wochen begleiten durfte... war ich ja noch mal emotional näher an ihr dran.
01:14:41: Und dann kam dieser Wettkampf in Wetzlar, fast abends fast Lex und wie gesagt wir vor Ort und Gina hatte ein paar Tage vorher einen Zappenbiss am Kopf und musste aufgrund Zacken halt.
01:15:00: Bamberg ist halt wirklich, Regina aktuell wohnt in Hochrisikogebiet.
01:15:04: Das war so ein Monster-Fee, musste ein Debiotikum nehmen und die Mischung aus Zecke im Kopf und ein Debiotikum hat dazu geführt das ganze System ihr komplett um die Ohne geflogenes.
01:15:15: Also es war von Bauchkrämpfen und mal jetzt unter uns gesprochen Durchfall bis überhaupt gar nichts mehr funktioniert.
01:15:23: Sie ist da noch ne elf ich glaube achtundzwanzig im Vorlauf gelaufen.
01:15:27: aber dann Laxi bei Mandy Hör, das ist eine sensationelle Physiotherapeutin aus dem deutschen Sprintteam auf der Liege.
01:15:36: Ich kam dazu und dann haben wir ganz schnell gemerkt da geht gar nichts mehr, China brennt es halt nicht mehr, das geht einfach nicht.
01:15:43: Adelaide ist emotional, will immer rennen und dann kurze Rücksprache mit Lance und wie auch immer und am Ende entschieden dass sie da nicht mehr rennen kann.
01:15:51: und dann ging eigentlich der Prozess erst so richtig los Und Antibiotikum hat relativ gut gewirkt.
01:15:59: Aber danach ist ja noch lange nicht alles gut.
01:16:01: Und ich sag mal, das Nervensystem um die Ohren geflogen heißt ja dann im Ende des Tages, wenn wir von dem Schwimmtraining von einem müden Nerven-System reden oder wie jetzt bei dem Fall von Gina vom Nerven System reden was nicht mehr funktioniert?
01:16:14: Was meinen wir denn damit?
01:16:16: und da einfach Neuroathletik gedacht.
01:16:19: Ich sage mal, was sind Inputfaktoren für Speed?
01:16:22: Das ist ganz viel Gleichgewichtssysteme als visuelle Systeme.
01:16:25: Wenn du dich im Raum nicht orientieren kannst Also nicht schnell rennen.
01:16:28: Keiner rennt Wanken durch die Gegend, oder keiner rennt durch die dunkle Nacht schnell oder durch einen dunklen Raum.
01:16:34: Das findet nicht statt.
01:16:36: Die Systeme müssen funktionieren aber auch das Gehirnareal für Feindkoordination und Fehlerkorrektur.
01:16:41: oder bei Gina hat das Areal für Flexionen im Körper zu alles gefühlt im Bagdad.
01:16:49: Es hat halt nicht funktioniert und war auch nicht in dem Moment lösbar.
01:16:52: und dann haben wir relativ entschieden Wir müssen das in Ordnung bringen, dass es diese Chance auf deutsche Meisterschaften und EM-Qualifikationen noch gibt.
01:17:00: Dafür hatten wir vierzehn Tage Zeit.
01:17:03: Und dann einfach auch die Chance, sagen wir mal so eine Europameisterschaft laufen zu können.
01:17:07: Und im nächsten Schritt hat sich mit Jürgen Reus committed, dass sie ein Nuzzern in der Staffel nicht rennen muss oder soll um einfach die Zeit zu bekommen, sich vorzubereiten weil diese zusätzliche Reise und der zusätzlichen Wettkampfstreffs das Nervensystem wieder weiter belastet hätten.
01:17:25: Und aus der Erfahrung mit Gina weiß ich mittlerweile, dass ihr ungefähr zehn Tage braucht um diese Systeme wieder herzustellen.
01:17:30: Da kommst du halt in diese Zeiten nicht drum herum und Gina ist wirklich eine der fleißigsten Athleten die ich kenne.
01:17:37: also sie macht dann auch einfach aber auch die kommt dann nicht drumherum.
01:17:41: Neuro-Atletik liegt viel mehr beim Atleten als beim Trainer.
01:17:44: das ist halt einfach kein Trainings-Tool es eigentlich ein Alltagstool.
01:17:50: Ich sage mal, da entschieden eben nicht nach Mützern in die Staffel zu gehen um den Stress zu vermeiden.
01:17:55: Um dem Nervensystem die Zeit zu geben sich zu erholen.
01:17:57: oder ich sag mal am Ende des Tages ist ja der Wettkampf deutsche Meisterschaft oder Europameisterschaft Stress pur.
01:18:04: wir brauchen ja dann resilientes System.
01:18:06: Wir brauchen nicht nur ein System Nerven System was wieder funktioniert sondern auch was den Stress unanfällig ist und dabei Gina relativ viel getestet und gemacht und einfach festgestellt welche Systeme ihr um die Ohren geflogen sind und die dann halt mit dem Wissen, was wir durch Lars auch Gina durch Lars erfahren haben in dieses Systeme Stück für Stück wieder hergestellt.
01:18:28: Und wie gesagt so ein Cortex-Avial braucht halt zehn Tage.
01:18:31: und da waren wir irgendwo am Mittwoch Donnerstag von deutschen Meisterschaften wo sie wieder langsam angefangen hat zu funktionieren.
01:18:39: Die hat relativ schnell Fortschritte gemacht und bei den deutschen Meisterchaften war es halt nochmal ein Drahtzeiakt, den sie da so durchgeprügelt hat sozusagen.
01:18:49: Der Prozess danach war dann trotzdem noch mal schwierig, weil du fängst ja trotzdem auch wieder nochmal von vorne an.
01:18:55: Man muss der Sicherheit in den Kopf wieder für sie bekommen und der flexible Muster zurückholen usw.
01:19:00: und sofort gefühlt.
01:19:02: Ich habe immer von Punktlandung geredet.
01:19:04: Ich hab gesagt Gina wenn wir es hinbekommen dann kriegen wir zwei drei Tage von deutschen Meisterschaften mit Punktlandungen das du da rennen kannst.
01:19:10: Darum ging's erst einmal bei den deutschen Meisterchaften.
01:19:12: Und dann war die zweite Punktlandung, die haben wir getroffen.
01:19:15: Deutsche Meisterschaften waren in dem Sinne völlig okay und gut.
01:19:19: Dann war die Zweite Punktlandungsziel auch eine gewisse Leistungspfähigkeit zu erreichen.
01:19:24: Da war der Punkt-Landungsziel quasi der Montag hundert Meter Halbfinale.
01:19:29: Das haben wir genau um zwei Tage verpasst.
01:19:31: Also an den Mittwoch nach dem Hundert Meter halbfinalen war das erste Mal das Gefühl, dass China wieder schnell rennen kann.
01:19:38: Es war total schade, dass ich es in einer Frauenstaffel nicht zeigen konnte dass er einfach einen Start nicht bekommen hat.
01:19:44: Und in der Mixstaffel ist die, glaube ich wieder neun acht oder neun sieben Split gelaufen.
01:19:48: Es war dann wieder außergewöhnlich gut also... Ich sag mal nach so einem Trauma es ist halt wie eine Verletzung, war das bei ihr und es hat halt einfach dreieinhalb Wochen gedauert und war unglaublich anstrengend für Gina im ersten Schritt aber für mich gefühlt unglaublich lehrreich auch unglaublich angestrengend Aber auch unglaublich schön, weil ich ganz viel vertrauen und am Ende auch wieder ein Privileg mit so einerität in Arbeiten zu dürfen.
01:20:18: Also erstmal herzlichen Dank für das Teilen, für die Einblicke, weil das bekommt man ja dann doch nicht so mit selbst wenn es nur Bruchstücke im Fernsehen vielleicht mal dargestellt wurde.
01:20:28: also deswegen alle Handhut ab wie du, wie ihr das dann wieder hinbekommen habt und dass ist ja auch der große Komplex was wir jetzt hier anreißen können um wirklich jetzt auch mal zu sagen kommen Das ist so ein Bereich, wo wir jetzt mal Richtung Ziellinie geben.
01:20:43: Aber Klasse!
01:20:45: Danke fürs Teilen auf jeden Fall Jörg.
01:20:47: Sehr, sehr interessant.
01:20:48: Was ich dazu auch noch sagen muss.
01:20:50: Du musst normaler gewesen, dass sie gar nicht mehr rennt.
01:20:52: Das wäre das ganz normale gewesen.
01:20:53: und ich sag mal diese Idee war zu keiner Zeit in ihrem Kopf also dieser Athleten.
01:21:01: die haben auch nicht die Idee irgendwie aufzugeben oder jetzt mal wegzulassen.
01:21:06: Die hat internationale Medaillen gewonnen, noch in Nöcher.
01:21:10: Und es wäre jetzt Komfortzone gewesen sich da hinzustellen und zu sagen ich lasse das jetzt weg.
01:21:13: aber die Idee gab's ja im Kopf zu keiner Zeit also gar nicht gar nicht.
01:21:18: und auch Grundlage dessen ist glaube ich jetzt auch diese Silbermedaille in der Mixstaffel entstanden und wird ihr auch noch die Möglichkeit geben noch viele tolle Momente zu erleben?
01:21:28: Also ich bin echt gespannt was da jetzt in den nächsten Jahren noch kommt.
01:21:32: Ja danke, sehe ich genauso Wie du, hätte man als ihr auch ganz anders entscheiden können.
01:21:38: Ja weil natürlich da jetzt andere Damen auch gutes Niveau haben und das bei den deutschen Meisterschaften gezeigt haben.
01:21:45: Und gerade in der Staffel und hinterher Europameisterschaft mit Staffeln dann ein klasse Ergebnis also super.
01:21:53: Jörg Jetzt haben wir den großen Bogen gespannt wie schon gerade mal angedeutet.
01:22:02: nur, wie viele Impulse ich mir noch aufgeschrieben habe was wir noch besprechen könnten.
01:22:08: Deswegen du hast es schon angesprochen Ich würde vorschlagen Wir machen tatsächlich ja in geraumer Zeitmal einen zweiten Teil.
01:22:16: wenn Du sagst das hat für dich Spaß gemacht Mir macht sie immer Spaß.
01:22:23: und deswegen ist natürlich der andere Punkt den Mann mit seiner Stoffwechsel-Training, Abfolge, Blockpredisierung, normale Gegenüberstellung über Krafttraining.
01:22:37: Über Wochenplanung, über Vierhundert und so weiter.
01:22:41: Es gibt so viel und natürlich Neuratletik hinzuzufügen es gibt so viele Themen.
01:22:47: Deswegen erlebt den Mann live und ihr profitiert richtig davon.
01:22:53: ... die Ziellinie Frage.
01:22:56: Das ist mal interessant, so.
01:22:58: ich habe erst einmal geschrieben ja wie können wir uns in das Sprimmtraining im Jahr... ...二zig-dreißig vorstellen?
01:23:04: Aber vielleicht packe ich noch mal zwanzigvierzig drauf.
01:23:08: Wird irgendwie KI da eine größere Rolle spielen?
01:23:11: oder sagst du, der Coach als Mensch,... ...das ist immer noch so komplex und das wird immer ne Rolle spielen.
01:23:18: Kann mir grad so ein bisschen vor, jetzt ob Du Insider wissen hast, das ist schon sehr spannend!
01:23:24: Also... Ganz sicher wird KI eine Rolle spielen.
01:23:26: Ich habe da auch gerade einen Riesenspaß dran und nicht nur ein Premium-Abo in dem Bereich, was ich festgestellt hab ist im Trainingsplan erstellen und die Arbeit mit den Athleten – das wird bei uns bleiben definitiv!
01:23:38: Weil die Empathie oder das Feingefühl und wie immer dieses Entscheidungsfinden und Treffen immer wieder vorne weggehen, dieses Leadership Das wird nicht von der KI übernommen werden.
01:23:52: Aber die ganze Datenanalyse oder die Prozessbewertung, da habe ich gerade einen Riesensprass dran.
01:24:00: Lass dir mal einfach... Du hast ja wahrscheinlich auch eine gute Trainingsdokumentation.
01:24:07: Lasst dir mal die Jahre... Wann ist die Europamesserin geworden?
01:24:20: Und lasst dir mal die Jahre, zwanzig, siebzehn, achtzehn und neunzehnten auswerten.
01:24:26: Und dann in Relation setzen zu dem was keine Ahnung was ihr oder was du jetzt machen lodest oder wie auch immer.
01:24:33: Und lass dir das mal sagen wir durch die KI bewerten und stell mal ein paar Fragen.
01:24:37: Das ist unglaublich spannend was daraus kommt und diese Prozessbegleitung oder Unterstützung macht mir gerade richtig Spaß und die Ableitung oder die Fragestellung die da entstehen habe ich so auch nicht erwartet.
01:24:51: Von daher wird KI auf jeden Fall ein Thema sein und die Arbeit auf dem Platz unterstützen, ob das jetzt eine Videoanalyse ist oder eine Optogate-Analyse ist oder wie auch immer.
01:25:02: Das Ding kann uns halt unglaublich viel Zeit sparen und macht uns dann einfach auch die Prozessführung leichter.
01:25:09: Und von da für mich ein kleiner Gamechanger wieder mal und siebzehner guten Entwicklungen führen.
01:25:15: Auch da werden wieder Menschen sich herauskristallisieren, die das besonders gut können und dann auch auf irgendeine Art und Weise diesen deutschen Sprint oder den Sprint grundsätzlich begleiten.
01:25:26: Und dann wird es richtig spannend!
01:25:28: Ich glaube, wir sind jetzt auf einem guten Weg.
01:25:31: Wir sind noch mal drei Schritte weiter.
01:25:35: Wie gesagt für mich fühlt sich das gerade richtig gut an und ich bin dankbar dass ich auf irgen Art und Weise dabei sein darf und diesem Prozess begleitend darf.
01:25:43: Es ist cool!
01:25:46: Jörg, herzlichen Dank für diese, ja ich sag mal schon über eine Stunde jetzt hier.
01:25:54: Superinteressanten Impulse!
01:25:56: Ich freue mich und habe mich natürlich jetzt auch gefreut.
01:26:00: und erstmal herzliche Dank nochmal für die ganzen Aussagen, die du getätigt hast.
01:26:07: Ja, ich werde das Angebot natürlich sofort annehmen, dass wir einen zweiten Teil ausmachen und freue mich auf das weitere Austausch im Gespräch mit dir.
01:26:17: Jörg!
01:26:18: Herzlichen Dank.
01:26:19: Super gern.
01:26:20: Mir richtig viel Spaß gemacht und ich freue mich auch zum nächsten Mal.
01:26:23: Absolut mir auch uns auch und wir freuen uns dein Wissenschatz wieder in diesem ganzen Speedbereich anzuzapfen und deswegen... Alles Gute und bis zur Zeit im November zum Speed Summit.
01:26:37: Jörg, danke erst mal!
01:26:39: Danke dir.
01:26:40: Vielen Dank.
01:26:41: Bis dann.
01:26:45: Kennst du das?
01:26:46: Der Tag hat gerade erst begonnen und du fühlst dich schon
01:26:49: ausgelaut?!
01:26:50: Oder du gibst im Training alles, aber dein Körper kommt einfach nicht hinterher.
01:26:54: Dein Körper arbeitet vierundzwanzig Stunden am Tag für dich!
01:26:58: Unterstützt Du ihn dabei eigentlich genau so konsequent?
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01:28:56: Lieber Jörg herzlichen Dank.
01:28:58: und da sieht man wir hätten noch Stunden weiter erzählen können.
01:29:02: ja auch das vielleicht nochmal ein bisschen nahe die Spannung hochhalten was wirklich diese diese typischen oder die wichtigen Positionen die Golden Positions sind Spätestens beim Speed Summit.
01:29:15: Deswegen anmelden, Tickets sind jetzt offen, werdet ihr ihn sehen und dann wird ja das nochmal live auch zeigen was das ist.
01:29:22: oder?
01:29:23: Felix ich denke mal wir konnten echt super viel mitnehmen, oder?
01:29:28: Auf jeden Fall!
01:29:29: Auch hier wieder ein Einblick in diese ganze Thematik von der anderen Sichtweise Was sich sehr spannend fand.
01:29:35: Genau und vor allen Dingen auch so die Kombination Neuroathletik.
01:29:39: also das ja ich sag mal zentrierte Neurozentrierte Training dort oder auch jetzt hier im Wettkampf mit der Diener Lückencamp war super spannend.
01:29:50: Wattenstein, deutsche Meisterschaften kurz vorher von der Zecke gebissen und was für ein System dann sich alles einstellt?
01:29:57: Super!
01:29:59: Es ist unglaublich wie die nervale Reaktion sein kann.
01:30:01: Ja und das Wie gesagt um eine Spitzenleistung in wirklich im High-Speed Bereich auch darzustellen müssen so viele Systeme funktionieren, so viele nebeneinander.
01:30:16: Technik ist eine Sache.
01:30:17: Es ist die Kraftwerte, die Elasticität und die Rotation.
01:30:21: aber auch dieses finde ich... Ihr wisst das ja?
01:30:23: Ich habe es ja auch gemacht.
01:30:25: Unheimlich spannend sind die Ansätze im Neuro-Atletikbereich.
01:30:29: also deswegen klasse!
01:30:31: Auf jeden Fall.
01:30:32: Ich freue mich sehr auf Spiza mit du hast jetzt schon mehrfach gesagt hochkarätiger Speaker sicher eines der Highlights an diesem Tag auch und ich glaube, das wird sehr, sehr spannend.
01:30:43: Genau!
01:30:43: Deswegen wollen wir gar nicht so viel erzählen.
01:30:46: aber Felix Einpunkt ist mir noch mal wichtig.
01:30:49: Auch diese Teambildung, Sackspeed, sein eigenes Performance-Speed-Team hat natürlich in anderen Sportarten Fußball, Bob usw.
01:30:59: tätig, aber hatte eine enge Verbindung zu Lance Browman Trainer USA ein nochmal einer der weltbesten Sprinttrainer, Noah Leitz, Gina Lückenkempfer.
01:31:10: Und auch da entsteht wieder dieser Austausch.
01:31:12: Deswegen finde ich es unheimlich wichtig und lasse sich überhaupt, und es kommt immer mehr die sagen das ist das Wichtige live mit Personen diskutieren und es gibt viele Ansätze und ich find's einfach nur spannend.
01:31:25: Auf jeden Fall Thomas!
01:31:27: Felix deswegen... Es geht weiter, die nächsten Gäste warten schon an der Tür nach und nach.
01:31:35: Podcast werden für das Speed Summit natürlich auch nochmal aufgenommen.
01:31:40: und vierzehnter November, fünfzehnte November.
01:31:43: Und die besondere Speed Summit Night da haben wir ja noch mal etwas ganz Besonderes nicht nur den Speed Summit Award sondern musikalisch haben oder was Besonder ist.
01:31:52: aber das machen wir nächste Mal oder?
01:31:55: Ich glaube wir haben letztmal schon nächstes Mal gesagt Aber wir können auch nochmal nächstes mal sagen.
01:31:58: Aber weißt du was ich noch hab Thomas?
01:31:59: Ist so ein kleiner Zettel der liegt hier rum.
01:32:05: Ich glaube, das bezieht sich auch auf unser musikalisches Highlight des Abends.
01:32:08: Also... Das ist so ein rumgeschriebener Zettel den mir einen Weltstar zukommen lassen hat.
01:32:14: Da steht Settlist Speed Summit!
01:32:17: Wow!
01:32:17: Also das ist wirklich schon stark in Planung der Wahnsinn.
01:32:21: Wenn wir jetzt ein Bild-Podcast oder Podcast mit Video hätten dann könnte man sehen wer das ist.
01:32:29: Da würden die ganzen Fans schon das Video stoppen und reinzoomen.
01:32:34: Und da würde alles geleakt werden, und die Tickets wären innerhalb von sieben Minuten ausverkauft.
01:32:38: Aber sobald sind wir ja noch nicht.
01:32:40: deswegen halten wir es auch unter Verstoß.
01:32:43: Es gibt für diesen Abend die Spitzer mit Neid nur achtzig Plätze!
01:32:49: Ihr könnt diesen Star sehen aber natürlich auch live mit den ganzen hochkarätigen Coaches und Personen sprechen Genau.
01:32:58: Was mich freut und das machen wir einfach nochmal, wir verlängern noch mal und sagen Nächste Mal Sagen Wir was musikalisch dort geboten wird.
01:33:09: Sollen wir das so machen?
01:33:10: Ich glaube Das Machen wir so.
01:33:11: ich glaube wir haben die leute schon genug auf die folter gespannt.
01:33:13: nächstes mal wird es dann aufgelöst.
01:33:15: Ja und ich finde dass hat auch einen Applaus verdient.
01:33:18: sehr gut ja.
01:33:20: vielen dank.
01:33:20: danke sehr sehr gut alles klar Felix.
01:33:24: Dann Sagen wir mal zielinier Maximal durch überall Schritten, dass ja die Zielannahme wurde schon längst dargestellt und pass auf.
01:33:37: Ich wünsche dir erstmal noch eine schöne Zeit!
01:33:39: Vielen vielen Dank hat mir wieder sehr viel Spaß gemacht.
01:33:43: Auf jeden Fall.
01:33:44: Bleibt schnell, bleibt gesund.
01:33:46: alles Gute, bleibt auch schnell bis dahin.
01:33:49: wir sehen sprechen uns.
01:33:51: Tschüss Bis bald tschüß.
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